In der Oberliga Niederrhein kommt es am Sonntag zum absoluten Topspiel zwischen Ligaprimus Wuppertaler SV und dem ersten Verfolger SpVg Schonnebeck.

SpVg Schonnebeck

WSV das "einfachste Spiel des Jahres"

Nico Jung
18. März 2016, 15:21 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

In der Oberliga Niederrhein kommt es am Sonntag zum absoluten Topspiel zwischen Ligaprimus Wuppertaler SV und dem ersten Verfolger SpVg Schonnebeck.

Während der WSV in der vergangenen Woche im Topspiel beim KFC Uerdingen einen wichtigen 2:0-Sieg im Aufstiegsrennen feiern konnte, ist der Trainer der Schonnebecker trotz nur eines Sieges seit der Winterpause, mit dem Start ins neue Jahr zufrieden: "Wir haben uns spielerisch und körperlich vor allem beim 2:2 gegen Schwarz-Weiß Essen weiterentwickelt."

In das Spitzenspiel geht er nun völlig entspannt: "Es ist für uns das einfachste Spiel des Jahres, denn wir können ohne Druck hinein gehen. Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass sie das Spiel genießen und aufsaugen soll. Wuppertal ist nämlich die mit Abstand beste Mannschaft der Liga mit dem vollsten Stadion und den besten Fans." Trotzdem fahren die Essener auch ins Bergische Land, um etwas mitzunehmen: "Die Jungs sind bis in die Haarspitzen motiviert. Natürlich wollen wir eigentlich jedes Spiel gewinnen, aber in diesem Duell wären wir sicherlich auch mit einem Unentschieden hochzufrieden. Wir werden taktisch auf die Qualität der Wuppertaler eingehen, um ihre Offensive in den Griff zu bekommen, aber werden auch unser Spiel nicht vernachlässigen."

Momentan stehen Tönnies' Schützlinge fünf Punkte hinter dem Tabellenführer. Bei einem Sieg am Sonntag wären es demnach nur noch zwei Pubkte. Dennoch ist die Chance auf den Aufstieg laut dem Coach recht gering: "Dafür müssten schon Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Wuppertal und auch Uerdingen sind nämlich nicht vergleichbar mit der SpVg Schonnebeck. Die Lizenz für die Regionalliga hat der Verein beantragt, um ein Zeichen zu setzen, dass hier etwas passiert und sich etwas bewegt."

Autor: Nico Jung

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