Im Sommer spielte Michael Maria eine auffallend gute Vorbereitung. Ehe ihn am 1. Juli eine Krankheit entscheidend zurückwarf.

VfL Bochum

Michael Maria erreicht erstes Etappenziel

17. März 2016, 10:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Im Sommer spielte Michael Maria eine auffallend gute Vorbereitung. Ehe ihn am 1. Juli eine Krankheit entscheidend zurückwarf.

Beim Testspiel in Billerbeck gegen Preußen Münster wurde dem in Kerkrade geborenen Mittelfeldspieler plötzlich in der Kabine schwindlig. Ein Krankenhaus-Aufenthalt, bei dem veränderte Blutwerte festgestellt wurden, schloss sich an. Möglicherweise war der damals 20-Jährige körperlich am Ende. Schließlich hatte er noch vor dem Trainingsstart für die A-Nationalmannschaft von Curacao WM-Qualifikationsspiele bestritten. Schon damals war Maria von nur einem Wunsch beseelt: „Mein Ziel ist es, mein erstes Zweitligaspiel zu absolvieren.“ Bochums Nummer 22 musste lange darauf warten. Genau bis zum 14. März, 22.05 Uhr, als sich Trainer Gertjan Verbeek entschloss, ihn für den angeschlagenen Arvidas Novikovas einzuwechseln. Michael Maria: „Als ich das Signal bekam, habe ich noch auf dem Weg zur Bank Gott gedankt, dass ich diese Chance bekomme.“

Zwar hatte der offensive Mittelfeldspieler wenig Zeit, um sich auszuzeichnen, aber in den gut acht Minuten bekam er durchaus Zuspruch: „Die Krönung wäre gewesen, wenn mein Assist noch zu einem Treffer geführt hätte. Immerhin stand ich beim 2:0 auf dem Platz. Besser hätte es in so kurzer Zeit nicht laufen können.“ Dass Michael Marias Kurzauftritt durchaus auf positive Resonanz gestoßen ist, zeigte ein Blick in die sozialen Medien. Dort bekam der 21-Jährige viel Zuspruch. Maria: „2:0 gewonnen und dabei gewesen zu sein, das gibt mir eine Menge Auftrieb.“

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