Nach dem 2:0-Sieg auf dem Betzenberg gingen wir auf Stimmenfang. Der Tenor ist deutlich: Der VfL Bochum schielt nach oben und hofft auf Patzer von Leipzig, Freiburg oder Nürnberg.

VfL Bochum

"Die da oben müssen unseren Atem spüren"

15. März 2016, 10:03 Uhr
Foto: firo

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Nach dem 2:0-Sieg auf dem Betzenberg gingen wir auf Stimmenfang. Der Tenor ist deutlich: Der VfL Bochum schielt nach oben und hofft auf Patzer von Leipzig, Freiburg oder Nürnberg.

Christian Hochstätter: "Ich glaube, dass es auf diesem Platz sehr schwer war Kombinationsfußball zu spielen. Aber wenn es jemand versucht hat, dann waren es wir. Ich denke, dass wir die zwei Tore besser waren. Wir haben gesagt, dass wir nach oben schauen. Die Klubs da oben müssen unseren Atem spüren. Wir müssen da sein, wenn die Mannschaften vor uns patzen. Wir haben jetzt noch acht Spiele und dürfen uns keine Patzer mehr erlauben. Ich hoffe, dass viele Zuschauer gegen Fürth kommen. Wir brauchen die Unterstützung der VfL-Fans."

Felix Bastians: "Das waren ganz schwierige Verhältnisse. Wir haben versucht Fußball zu spielen, was sehr schwer war. Montagabends auf dem Betzenberg ist Kampf angesagt und das haben wir sehr gut angenommen. Wir sind der verdiente Sieger. Jetzt drücken wir alle Leipzig gegen Nürnberg die Daumen und hoffen darauf, dass wir mit dann nur noch vier Punkten Rückstand in die Länderspiel-Pause gehen. Es ist alles möglich. Die Mannschaft glaubt an sich. Wir haben die Qualität dazu und die mannschaftliche Geschlossenheit, um diese Saison noch einiges möglich zu machen."

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Gertjan Verbeek: "Es ist nicht leicht auf diesem Platz Fußball zu spielen. Es ist klar, dass da vieles über die Luft geht. Das haben wir gut gemacht. Wir haben keine großen Chancen zugelassen. Es war aber hektisch und wir mussten immer aufpassen. Bei einem 1:0 bleibt es spannend bis zum Ende. Gut, dass wir noch das 2:0 erzielt haben."

Simon Terodde: "Wir haben das Spiel sehr gut angenommen. Am Ende war das ein verdienter Sieg. Vielleicht ein Tor zu hoch, aber danach fragt keiner mehr. Wir haben kämpferisch eine sehr gute Mannschaft. Das wurde uns ja ein bisschen abgesprochen. Aber wir haben bewiesen, dass wir es können. Es ist wichtig für uns, die Liga da oben spannend zu halten. Wir wollen dranbleiben und dann werden wir sehen, was am Ende dabei herumkommt."

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Thomas Eisfeld: "Am Ende wurde es ein bisschen turbulent. Der Schiedsrichter hat einige Aktionen abgepfiffen, die unnötig waren. Dadurch kam etwas Hektik auf. Aber am Ende können wir glücklich nach Hause fahren. Wir können nicht mehr machen als unsere Spiele gewinnen und schauen, was die da oben machen."

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