Nach dem 2:2 im Heimspiel gegen den Cronenberger SC, muss der ESC Rellinghausen wohl einige Wochen auf Kapitän Sven Wienecke verzichten.

ESC Rellinghausen

Punktgewinn, aber Sorge um Kapitän

Pascal Biedenweg
14. März 2016, 12:58 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Nach dem 2:2 im Heimspiel gegen den Cronenberger SC, muss der ESC Rellinghausen wohl einige Wochen auf Kapitän Sven Wienecke verzichten.

"Wir haben eine ordentliche Leistung gezeigt. Wenn man gegen den Tabellen-Zweiten einen Punkt mitnimmt, ist das natürlich nicht schlecht, trotz dessen wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen", analysiert ESC-Trainer [person=10665]Karl Weiß[/person].

Ich will mich hier mit dem Nicht-Abstieg verabschieden
Karl Weiß (ESC Rellinghausen)

"Mein Team hat die Attribute an den Tag gelegt, die ich im Abstiegskampf erwarte - Einsatz und Leidenschaft. Damit bin ich wirklich zufrieden. Wir hatten das Spiel gut im Griff und hätten die Partie vor dem Gegentreffer entscheiden müssen. Leider hat sich unser Kapitän kurz vorher verletzt, das hat unsere Ordnung erheblich beeinträchtigt. Diese Verletzung überschattet das Spiel", offenbart der Coach.

[person=7318]Sven Wienecke[/person], Spielführer der Rellinghausener, wird voraussichtlich durch eine Verletzung am Sprunggelenk vier Wochen fehlen.

Das Verletzungspech erschwert laut Weiß den Kampf um den Nicht-Abstieg: "Das ist natürlich extrem bitter für uns. Generell fehlen uns vier Stammspieler, die wir im Abstiegskampf gut gebrauchen könnten. Unser Ziel ist und bleibt der Nicht-Abstieg. Mein Team hat jetzt extrem wichtige Spiele vor der Brust. Wir wollen uns schnellstmöglich ins gesicherte Mittelfeld vorarbeiten um Ruhe zu haben. Ich bin überzeugt, dies mit unserer Qualität erreichen zu können."

Karl Weiß, der ab kommender Saison die sportliche Leitung bei Germania Ratingen übernimmt, will sich im Guten vom ESC verabschieden: "Ich denke beide Seiten können mit der Situation gut umgehen. Ich fühle mich sehr wohl hier in Rellinghausen, hatte aber einfach das Gefühl, dass nun der richtige Zeitpunkt für den Wechsel gekommen ist. Der ESC bleibt auch in Zukunft sehr gut aufgestellt."

Trotzdem beschäftigt sich der 58-jährige auch mit seinem neuen Klub: "Natürlich bin ich bereits in die Kaderplanung bei Germania involviert. Alles andere wäre fahrlässig. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf meinem derzeitigen Klub. Ich will mich hier mit dem Nicht-Abstieg verabschieden."

Autor: Pascal Biedenweg

Kommentieren