Dass sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Mainz-Manager Christian Heidel gut verstehen, ist in der Fußball-Branche bekannt.

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Watzke wünscht Heidel "gelungenen Neuanfang" bei S04

Andreas Ernst
13. März 2016, 18:25 Uhr
Foto: firo

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Dass sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Mainz-Manager Christian Heidel gut verstehen, ist in der Fußball-Branche bekannt.

Nun wechselt Heidel am 1. Juli 2016 ausgerechnet zum Dortmunder Erzrivalen FC Schalke 04. Für Watzke kein Problem - im Stadionmagazin zum BVB-Heimspiel gegen Mainz richtete Watzke persönliche Worte an Heidel.

"Lieber Christian, es ist mir ein Bedürfnis, Dir ab heute um ca. 19.25 Uhr alles Gute für den Rest der Saison und einen gelungenen Neuanfang im Ruhrgebiet zu wünschen. Ich bin mir sicher, dass unsere tiefe Freundschaft Deinen Seitenwechsel überdauert. Auf Schalke wiederum muss sich niemand Sorgen darüber machen, dass unser beruflicher Austausch zu intensiv sein könnte...", schrieb Watzke und lobte Heidels "herausragende Management-Leistung".

Bei einigen Schalker Aufsichtsräten gab es Unbehagen
Schon im November 2015 hatte Watzke Heidel sehr gelobt. "Christian ist mein Freund und es wäre jetzt lächerlich, wenn ich sagen würde, dass wir nicht über Schalke gesprochen hätten. Sollte sich Christian für Gelsenkirchen entscheiden, bekäme Schalke einen Top-Mann", sagte Watzke in einem Interview mit "Bild am Sonntag". Das war auf Schalke nicht gut angekommen. Es gab seinerzeit durchaus wichtige Personen, die ein Unbehagen bei dem Gedanken verspürten, sich künftig von einem Mann leiten zu lassen, der zuvor dem BVB deutlich näher stand als dem S04.

Diese Befürchtungen konnte Heidel offenbar in seinem Vorstellungsgespräch beim Schalker Aufsichtsrat ausräumen.

Autor: Andreas Ernst

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