Zwei Tage vor dem Topspiel zwischen dem KFC Uerdingen und dem Wuppertaler SV soll es einen Abwerbeversuch seitens der Krefelder an einem WSV-Spieler gegeben haben.

Uerdinger Abwerbeversuch

Es ging um den "Lieblingsschüler"

Krystian Wozniak
13. März 2016, 18:50 Uhr
Foto: Christian Deutzmann

Foto: Christian Deutzmann

Zwei Tage vor dem Topspiel zwischen dem KFC Uerdingen und dem Wuppertaler SV soll es einen Abwerbeversuch seitens der Krefelder an einem WSV-Spieler gegeben haben.

Was die Wuppertaler von diesem Schachzug eines Verantwortlichen des KFC Uerdingen hielten, machte Manuel Bölstler, Sportlicher Leiter an der Hubertusallee auf der Pressekonferenz nach dem 2:0-Sieg des Wuppertaler SV in der Uerdingen Grotenburg deutlich.

Am Sonntag erfuhr RevierSport, dass es sich hierbei um [person=15210]Enes Topal[/person] gehandelt haben soll. Demnach soll der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler, der beim WSV ausgebildet wurde und den der Verein von Borussia Mönchengladbachs Zweitvertretung zurück ins Bergische Land holte, am Donnerstag einen Anruf von Uerdingens Geschäftsführer Nikolas Weinhart, der einst für Wuppertal arbeitete, erhalten haben. Topal gilt als eine Art Lieblingsschüler des Wuppertaler Trainers Stefan Vollmerhausen. Dieser wollte sich zu dem Uerdinger Abwerbeversuch keinen Kommentar entlocken lassen. Anders Topal: "Ich möchte mich dazu nicht äußern. Wir haben mit der Mannschaft beschlossen, dass sich kein Spieler zu der Angelegenheit äußern wird. Das bleibt alles intern." Weinhart dagegen weist alle Schuld von sich: "Ich weiß nicht, wie der Wuppertaler Sportverein darauf kommt. Ich kann nur versichern, dass ich niemanden angerufen habe."

Am Rande: Bei einem Aufstieg der Wuppertaler würde sich der Vertrag von Enes Topal automatisch um ein weiteres Jahr verlängern...

Autor: Krystian Wozniak

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