Der Wuppertaler SV hat die schwere Aufgabe im Grotenburg-Stadion überstanden und marschiert mit großen Schritten in Richtung Regionalliga.

Wuppertaler SV

Der Aufstieg rückt näher

13. März 2016, 11:12 Uhr
Foto: Ketzer

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Der Wuppertaler SV hat die schwere Aufgabe im Grotenburg-Stadion überstanden und marschiert mit großen Schritten in Richtung Regionalliga.

Das große Ziel, den KFC Uerdingen in der Tabelle auf Abstand zu halten, befolgten die Akteure von der ersten Minute an. Die zahlreich angereisten Fans – knapp 2.000 zog es in die Grotenburg – unterstützen die Mannschaft lautstark, was für [person=2319]Ercan Aydogmus[/person] ein entscheidender Faktor war: "Wichtig war, dass die Fans uns so lautstark unterstützt haben. Jeder Spieler hat für den anderen alles gegeben. Es ist einfach unbeschreiblich." Tatsächlich waren die Wuppertaler Anhänger über die gesamten 90 Minuten hinweg zu vernehmen, nicht erst nach dem Führungstor, das Aydogmus in der 54. Minute erzielte. "Was von den Fans in den letzten Tagen und Wochen veranstaltet worden ist, ist einfach der Wahnsinn. Mit den Fans im Rücken können die Spieler auch befreiter angehen", sagte ein zufriedener Manuel Bölstler.

Während die Spieler noch auf dem Feld ihre Auslaufrunden drehten, wurde sowohl auf als auch neben dem Platz gefeiert. Der gesamte Wuppertaler Sportverein erlebte einen Traumtag. Der Aufstieg in die Regionalliga West rückt nach dem 2:0-Erfolg über den KFC Uerdingen immer näher. Und das, obwohl es über weite Strecken eine zerfahrene Partie war.

Viele Zweikämpfe und Unterbrechungen prägten den ersten Abschnitt. Das bessere Team war zu diesem Zeitpunkt der Gastgeber aus Uerdingen, der es aber nicht schaffte, das Abwehrbollwerk des WSV wirklich zu knacken. "Für uns war es wichtig, dass wir keine Fehler machen und kompakt stehen. Wir haben auf solche Situationen wie vor dem 1:0 gewartet." Ein schneller Ballgewinn und der Konter mit Pass in die Schnittstelle - Tor. So einfach ging es dann auch. In der zweiten Hälfte gaben die Rot-Blauen aus dem Bergischen Land schlussendlich auch den Takt vor und hatten keine große Mühe, diesen Sieg schlussendlich auch einzufahren.

Aydogmus, der seinen fünften Treffer bejubeln durfte, kam schlussendlich aber nicht drumherum, noch einmal die Fans zu loben: "Auch wenn wir mal schlecht gespielt haben: Die Fans standen immer hinter uns und haben uns beklatscht. Der zwölfte Mann hilft uns sehr und hat uns wieder nach vorne gepeitscht." Gleichzeitig wagte er einen Blick in Richtung Pokal-Halbfinale gegen Rot-Weiß Oberhausen: "Ich will gar nicht wissen, wie laut es wird, wenn noch ein paar Tausend mehr ins Stadion kommen werden - einfach überragend."

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