In den letzten Tagen wurde der BVB mit zahlreichen Transfergerüchten konfrontiert - vor allem um Ilkay Gündogan. Ein Kommentar.

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Warum die Aufregung um Gündogan überzogen ist

sebastian Weßling
10. März 2016, 14:14 Uhr
Foto: firo

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In den letzten Tagen wurde der BVB mit zahlreichen Transfergerüchten konfrontiert - vor allem um Ilkay Gündogan. Ein Kommentar.

Nimmt man alles ernst, was tagtäglich irgendwo geschrieben wird, muss sich Borussia Dortmund in der kommenden Saison wohl vom Spielbetrieb abmelden. Ein Auszug ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Marco Reus, Julian Weigl und Ilkay Gündogan werden angeblich vom FC Barcelona gejagt. Mats Hummels ist längst weg und Pierre-Emerick Aubameyang soll sich mit Real Ma­drid einig sein, wenn nicht gerade ein englischer Verein eine dreistellige Millionensumme bietet.

Jüngste Volte: Ilhan Gündogan, der Onkel und Berater von Nationalspieler Ilkay, hat sich in Amsterdam mit dem Sportdirektor von Manchester City getroffen. Die Aufregung ist groß – aber warum eigentlich? Natürlich treffen sich Gündogans Berater mit Manchester City – und mit anderen Vereinen. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft 2017 aus, wenn seine Berater jetzt nicht den Markt sondieren, haben sie ihren Job verfehlt. Dass man jemanden trifft, heißt ja nicht, dass man gleich einen Vertrag unterschreibt.

Gündogans Vertrag beim BVB endet 2017

2017 endet im Übrigen nicht nur Gündogans Kontrakt in Dortmund. Wer glaubt, dass die Berater der anderen Spieler brav zu Hause sitzen und nur mit dem BVB sprechen, glaubt auch an den Nikolaus. Sie sind lediglich geschickt genug, sich dabei nicht fotografieren zu lassen.

Autor: sebastian Weßling

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