Der Ärger über die 0:1-Niederlage in Oberhausen ist abgeschüttelt. Im Lokalderby gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen will die SV Schonnebeck wieder angreifen.

SpVg Schonnebeck

Grundlage fürs nächste Highlight schaffen

10. März 2016, 11:37 Uhr
Foto: Frank Gröner

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Der Ärger über die 0:1-Niederlage in Oberhausen ist abgeschüttelt. Im Lokalderby gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen will die SV Schonnebeck wieder angreifen.

Schließlich geht es für die Elf von Trainer Dirk Tönnies nicht nur gegen einen Verein aus derselben Stadt, sondern für viele auch gegen den Ex-Klub. So auch für den Linienchef selbst, der anderthalb Jahre am Uhlenkrug aktiv war: "Mich freut es aber besonders für den Verein, denn darauf hat man hier lange gewartet und hingearbeitet." Das letzte Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel schätzt Tönnies auf "irgendwann in den Achtzigern vielleicht."

Der Erfolgscoach hofft dabei besonders für die Zuschauer auf einen Leckerbissen. Schließlich haben seine Jungs noch eine besondere Menge Wut im Bauch, unterlagen sie doch am vergangenen Sonntag noch der mit einigen Aushilfsprofis bestückten Reserve von Rot-Weiß Oberhausen. Tönnies: "Ich denke schon, dass wie im Hinspiel viele Emotionen dabei sein werden und ich hoffe, dass auch der ETB wieder das Heil in der Offensive suchen wird. Dann dürfte es richtig attraktiv werden."

Am heimischen Schetters Busch macht das seine Mannschaft sowieso. Schließlich scheint der eigene Platz für die Schonnebecker so etwas wie eine unschlagbare Festung. Woher diese Heimstärke kommt, das kann sich der Schonnebecker Coach nicht erklären: "Ich weiß es selber nicht. Da es auch schon so lange andauert, kann es ja eigentlich auch kein Zufall mehr sein. Vielleicht ist mittlerweile das Selbstvertrauen einfach so groß, dass die Jungs keine Zweifel aufkommen lassen, selbst wenn man mal in Rückstand gerät."

Besonders gegen den Stadtrivalen dürfen sie das nicht. Denn mit einem Sieg gegen den ETB käme es in der darauffolgenden Woche zum absoluten Topspiel beim Wuppertaler SV. "Da dürfte es dann wieder richtig voll werden und somit auch ein Erlebnis, was die Spieler vielleicht nur einmal in ihrer Laufbahn haben und nie mehr vergessen werden", überlegt Tönnies, der diesen Gedanken allerdings auch schnell wieder verwirft. Schließlich ist die Hürde ETB erst einmal hoch genug: "Die sind gut in die Rückrunde gestartet. Das wird ein Duell auf Augenhöhe, aber ich hoffe, dass wir unseren Heimvorteil nutzen können."

Und dann wäre auch die Grundlage für das nächste Highlight in der Schonnebecker Sensationssaison gelegt.

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