Rund drei Wochen ist es her, dass Antonio Molina seinen Abschied vom ETB Schwarz-Weiß Essen bekannt gab.

ETB SW Essen

"Das Vertrauen in Hofer ist groß"

10. März 2016, 11:07 Uhr

Rund drei Wochen ist es her, dass Antonio Molina seinen Abschied vom ETB Schwarz-Weiß Essen bekannt gab.

Seitdem ist allerdings nicht mehr viel passiert. Präsident Heinz Hofer hatte erklärt, sich Zeit zu lassen auf der Suche nach einem neuen Trainer. Der Name Damian Apfeld, er hat in der letzten Woche seinen Abschied von der Spielvereinigung Schonnebeck bekanntgegeben, schwirrt zwar im Raum, Verhandlungen hatten die Schwarz-Weißen bisher allerdings weder bestätigt noch dementiert.

Zumindest in den nächsten zwei Wochen wird es diesbezüglich nichts neues geben. Hofer befindet sich in Kur und wird dementsprechend keine Gesprächstermine mit möglichen Molina-Nachfolgern führen. Wer allerdings glaubt, dass dies in der Mannschaft zu Verunsicherung führen könnte, sieht sich getäuscht. "Die Jungs kennen die Situation ja aus den letzten Jahren", erklärt Noch-Coach Molina, der nach der Saison zum SC Kapellen-Erft wechseln wird. "Es ist das dritte Mal, dass der Trainer nach einem Jahr wechselt und jedes Mal hat der Verein einen adäquaten Ersatz finden können, daher beschäftigen sie sich damit nicht. Sie haben großes Vertrauen in Hofer."

Zudem gibt es dafür wohl auch kaum Zeit. Schließlich steht am Sonntag, nachdem das Spiel gegen den KFC Uerdingen am vergangenen Wochenende wetterbedingt ausfallen musste, das Derby gegen die Spielvereinigung Schonnebeck an. Für den Trainer ist es allerdings nicht mehr als eine interessante Aufgabe: "Ich arbeite zwar in Essen, aber ich bin kein Fußball-Essener. Da fällt es schwer, für solche Spiele Gefühle zu entwickeln. Wir respektieren sie und ihre Leistung, aber zumindest von unserer Seite aus herrscht da keine Rivalität."

Wohl aber das Interesse, die Schonnebecker Heimstärke zu durchbrechen. Am Schetters Busch hatten die Grün-Weißen zuletzt am ersten Spieltag der Aufstiegssaison verloren, seitdem alle Spiele ausnahmslos gewonnen. Nur am Uhlenkrug gegen den Wuppertaler SV kam Schonnebeck nicht über ein Remis hinaus. Molina: "Das ist eine schöne Hürde, da werden die Jungs wahrscheinlich richtig gefordert."

Nervös wird deswegen aber wohl niemand. Schließlich hat der einstige als Chaos-Klub verschriene Verein mittlerweile die Ruhe weg. Egal, ob es harte Gegner gibt, oder ein neuer Trainer gesucht werden muss.

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