Schalke-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar hat sich eine andere Elfmeter-Technik zurechtgelegt – und ist jetzt wieder erster Schütze. In Köln traf er.

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Huntelaars neue Elfmeter-Technik

Manfred Hendriock
07. März 2016, 10:48 Uhr
Foto: firo

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Schalke-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar hat sich eine andere Elfmeter-Technik zurechtgelegt – und ist jetzt wieder erster Schütze. In Köln traf er.

Seine letzten vier Elfmeter hatte Schalke-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar alle verschossen, doch als Schiedsrichter Stark bereits nach 50 Sekunden nach dem Foul von Maroh an Höjbjerg auf den Punkt zeigte, schnappte sich der „Hunter“ wie selbstverständlich den Ball. Denn: André Breitenreiter hatte den Torjäger wieder zum Schützen Nummer eins gemacht, weil alle anderen Kandidaten sich ebenfalls Fehlschüsse geleistet hatten – zuletzt Johannes Geis im Trainingslager. Und davor in dieser Saison auch schon Franco Di Santo und Dennis Aogo sowie eben Huntelaar (am 4. Spieltag gegen Mainz).

Doch seitdem hat sich der 32-Jährige eine neue Elfmeter-Technik zugelegt, mit der er nun sicher gegen Kölns Timo Horn traf. „Ich nehme jetzt einen anderen Anlauf, ein bisschen mehr mit einem Bogen. Dann kann ich in beide Ecken schießen“, erklärte er. So konnte er beim Anlauf lange abwarten, den Torwart beobachten und erst in letzter Sekunde entscheiden, „wohin ich schieße“. In Köln entschied er sich für die aus seiner Sicht rechte Ecke – gut gemacht.

Schalke-Torjäger Huntelaar traut sich wieder Elfmeter zu
Die neue Technik hatte er im Training mit Ralf Fährmann geübt, denn für Huntelaar stand immer fest, dass er sich wieder die Elfmeter zutraut. Nach dem Spiel in Köln grinste er gut gelaunt: „Wenn man schießt, kann man verschießen. Aber wenn man nicht schießt, trifft man sowieso nicht.“ Irgendwie logisch...

Autor: Manfred Hendriock

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