Als Patrick Fabian im Stollengang, der Jubelarie des Bielefelder Reporters zwangsläufig zuhören musste, platzte dem VfL-Kapitän der Kragen:

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Bochums Innenverteidiger hadern mit dem Schicksal

07. März 2016, 09:07 Uhr
Foto: firo

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Als Patrick Fabian im Stollengang, der Jubelarie des Bielefelder Reporters zwangsläufig zuhören musste, platzte dem VfL-Kapitän der Kragen:

„Das ist doch alles sch...! Ich höre jetzt, dass Bielefeld eine großartige Leistung gezeigt hat. Da kann ich mir nur an den Kopf packen.“ Und einmal in Rage fügte das VfL-Urgestein hinzu: „Wir haben 90 Minuten auf ein Tor gespielt und die schießen nicht einmal aufs Tor. Und dann sieht der Schiedsrichter ein Handspiel, was keines war. So geht das nicht.“

Und dann ließ der Kapitän seinen Gefühlen freien Lauf: „Selbst über den späten Ausgleich können wir uns nicht freuen. Wenn ich an die beiden Aluminiumtreffer denke, dann hatten wir dieses Mal einfach kein Glück. Was wollen wir uns denn eigentlich nach so einem Spiel vorwerfen?“ Ähnlich sah das auch sein Partner in der Innenverteidigung Felix Bastians: „Wir waren ganz klar die bessere Mannschaft, hatten Chancen für mehrere Spiele und müssen klar als Sieger vom Platz gehen.“

Auch der Linksfuß hatte Zweifel an der Berechtigung des Handelfmeters: „Eine Hand war definitiv dabei, aber sie geht nicht zum Ball. Die Arminia hat bis dato nicht stattgefunden und sind so total unverdient wieder ins Spiel gekommen.“ Doch der Handelfmeter war nicht das einzige, das den gebürtigen Bochumer auf die Palme brachte. Die Bielefelder Aktionen in der Schlussphase, als sie sich reihenweise ohne Gegenspielerkontakt auf dem Rasen wälzten, sorgte für Kopfschütteln: „Es ist schlimm, dass sich diese Unsitte in Deutschland eingebürgert hat. Da ist der Schiedsrichter gefordert, so etwas zu unterbinden. Passiert das nicht, ist es ein probates Mittel, um Zeit zu schinden.“

Zum Glück rächte sich das aus Bochumer Sicht in der Schlussphase, als Terodde den Elfmeter in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum Endstand traf.

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