Gegen couragierte Essener auf der Bezirkssportanlage Mitte II konnte sich der FC Schalke am Sonntagmorgen knapp mit 1:0 durchsetzen.

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Schalke schlägt RWE mit Mühe

06. März 2016, 13:52 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Gegen couragierte Essener auf der Bezirkssportanlage Mitte II konnte sich der FC Schalke am Sonntagmorgen knapp mit 1:0 durchsetzen.

Dadurch halten die Gelsenkirchener den Anschluss an den Spitzenreiter Borussia Dortmund, während RWE vor heimischem Publikum erneut seine starke Saison unterstrich und dem Favoriten ein Spiel auf Augenhöhe lieferte.

Besonders in der ersten Hälfte taten sich die Gäste sichtlich schwer und hatten trotz größerer Spielanteile Glück, dass es mit einem 0:0 in die Pause ging. Die größten Möglichkeiten konnte nämlich Essen verzeichnen: In der 31. Minute verfehlte Nico Lucas das Tor der Schalker nach einem Konter nur um Zentimeter und kurz vor der Pause hämmerte Haymenn Bah-Traore das Leder nach Vorlage von Emre Demircan volley an den Pfosten.

Nach dem Seitenwechsel dann beinahe dasselbe Bild: Schalke mit mehr Spielanteilen und Essener, die auf Konter lauerten. Die Gäste konnten diese aber besser verteidigen, als im ersten Durchgang. So dauerte es bis zur 74. Minute und einer Co-Produktion zweier eingewechselter Spieler bis das erste und entscheidende Tor fiel. Nach starkem Steilpass von Sandro Plechaty legte Alessandro Tapia das Leder am Torwart vorbei ins Netz.

RWE-Coach Jürgen Lucas war nach dem Spiel sichtlich beeindruckt von der Leistung seines Teams: "Wir haben zum wiederholten Mal gezeigt, dass wir eine richtig starke Mannschaft mit toller Mentalität haben. In so einem Spiel entscheiden eben Kleinigkeiten. Die ersten beiden Torchancen haben wir, aber wenn Spiele so eng sind, dann entscheidet meistens das erste Tor. So gesehen ist das Resultat dann ein bisschen bitter, auch weil das Gegentor sicherlich vermeidbar gewesen wäre. Hinten raus haben uns dann aber auch aufgrund des großen Aufwands die Kräfte gefehlt."

Auf Schalker Seite war Norbert Elgert trotz des Sieges weniger positiv gestimmt: "In der zweiten Halbzeit war es von meiner Mannschaft besser als im ersten Durchgang. Wir haben uns mehr gewehrt und am Ende dann auch aufgrund des Mehr an Ballbesitz nicht ganz unverdient gewonnen. Aber trotzdem war alles möglich und mit unserer Leistung in der ersten Halbzeit war ich überhaupt nicht einverstanden."

Vom Essener Auftritt war auch der Schalker Übungsleiter beeindruckt: "Großes Kompliment von meiner Seite. RWE hat eine richtig eingespielte und gefestigte Mannschaft, die uns in der ersten Hälfte vor allem in den Basistugenden, Laufbereitschaft, Kampfbereitschaft und Zusammenhalt, haushoch überlegen war." Trotz nur einem Zähler Rückstand auf den Rivalen aus Dortmund, will Elgert nicht von der Meisterschaft sprechen: "Da schau ich gar nicht so drauf. Wir müssen uns enorm steigern. Im Moment sind wir noch nicht so stark, dass wir da ernsthaft ambitioniert sein sollten."

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