Schalke U19

Nach dem Derby ist vor dem Derby

Christoph Winkel
05. März 2016, 09:17 Uhr
Foto: Ketzer

Foto: Ketzer

Die U19-Bundesliga ist wieder spannend. Doch schon einen Tag nach dem Derbysieg über den BVB dachte S04-Trainer Norbert Elgert an den nächsten Gegner.

Dass die Schalker mit ihrem 2:1-Sieg im Revierderby gegen Borussia Dortmund die Liga wieder hochspannend gemacht haben, interessiert Norbert Elgert nicht mehr. Seit Montag denkt er nur an das nächste Derby, an das am Sonntag gegen Rot-Weiss Essen. Anstoß an der Sportanlage auf dem Kunstrasenplatz der Bezirkssportanlage Mitte ist um elf Uhr.

„Wer denkt, dass dieses Spiel ein kleines Derby ist, der liegt damit falsch“, sagt der Fußballlehrer. Der Respekt vor dem Gegner, der der Schalker U19 im Hinspiel hochverdient ein Unentschieden abtrotzte, ist groß. „RWE ist eine sehr eingespielte und eine sehr kampfstarke Mannschaft. Wir müssen schon an die Leistung vom vergangenen Sonntag anknüpfen, um dort etwas zu holen“, sagt er.

Gegen Borussia Dortmund unterlag Rot Weiss Essen zuletzt etwas unglücklich mit 1:2, gegen Borussia Mönchengladbach gingen die Essener als Sieger vom Platz und zuletzt gegen Bayer 04 Leverkusen spielten sie unentschieden. „Diese Ergebnisse sprechen für die Qualität der Mannschaft“, sagt Elgert.

Der 59-Jährige weiß aber, dass seine Mannschaft ausreichend Qualität hat, um jedes Team der Liga zu schlagen. Wahrscheinlich sogar in Deutschland. Lässt man die Schalker ihr Spiel aufziehen, lässt man sie geschlossen als Mannschaft agieren, sind sie kaum aufzuhalten. Borussia Dortmund, bis zum vergangenen Wochenende noch ungeschlagen, kann davon ein Lied singen.

Joshua Bitter will erneut spielen
Joshua Bitter wird wie schon gegen den BVB auf die Zähne beißen. Schalkes rechter Außenverteidiger hat eine Bänderverletzung, er will sich aber erneut in den Dienst der Mannschaft stellen. Ob Sandro Plechaty nach seiner Achillessehnenverletzung zumindest wieder eine Option sein kann, ist noch nicht klar. Definitiv ausfallen wird Boris Tomiak wegen einer Muskelverletzung.

Der Respekt vor dem Gegner ist auf Essener Seite natürlich noch ein Stück größer als bei den Schalkern, die mit nur noch zwei Punkten Rückstand hinter Dortmund wieder dick im Rennen um die Westdeutsche Meisterschaft sind. RWE-Trainer Jürgen Lucas, der in der vergangenen Saison einige Zeit für die 1. Mannschaft in der Regionalliga verantwortlich war, nimmt jeglichen Druck von seinem Team: „Es ist einfach toll, sich ohne den ganz großen tabellarischen Druck mit den Allerbesten messen zu können.“

Autor: Christoph Winkel

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren