Seit acht Spielen wartet Westfalia Herne schon auf einen Sieg, ist in der Westfalenliga vom Titelanwärter zum Abstiegskandidaten mutiert.

Westfalia Herne

Gegen Hordel muss der SCW endlich liefern

Wolfgang Volmer
05. März 2016, 09:07 Uhr
Foto: Frank Gröner

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Seit acht Spielen wartet Westfalia Herne schon auf einen Sieg, ist in der Westfalenliga vom Titelanwärter zum Abstiegskandidaten mutiert.

Höchste Zeit, das zu ändern, wie auch Christian Knappmann vor dem Heimspiel gegen die DJK TuS Hordel an diesem Sonntag (15 Uhr, Schloss Strünkede) meint.

So erfolgreich der bullige Angreifer über lange Jahre als Torjäger war, als Trainer hat Knappmann seit Ende November vorwiegend Negativerlebnisse zu verarbeiten. Drei Punkte aus fünf Partien holte der SCW unter seiner Regie, wartet nach drei Spielen immer noch auf das erste Rückrundentor – unfassbar bei einem Kader, dem eine ganze Reihe früherer Viertligaspieler angehört.


Eine Konsequenz aber hat Knappmann bereits gezogen. „Es bringt nichts, über Qualität zu philosophieren, die angeblich in der Mannschaft steckt. Wir stehen zu Recht da, wo wir stehen“, nimmt er die Realität an – und bemüht sich, auch seinen Spielern die Augen zu öffnen. Ob die es auch kapieren, oder ob sie weiterhin selbstgefällig von früheren Großtaten träumen, Knappmann wird es im Abschlusstraining zu erspüren versuchen. „Dann wird es einige Überraschungen bei der Aufstellung geben. Namen sind uninteressant, es spielen die, die für das Team am besten sind.“ Auswahl hat er zur Genüge, auch selbst will er sich zumindest auf die Bank setzen. Dem Tabellenvierten aus Hordel begegnet er mit großem Respekt. „Das ist eine homogene, sehr ausgeglichene Truppe mit einem Trainer, der richtig Ahnung hat“, sagt er über seinen Kollegen Marcel Bieschke.

Autor: Wolfgang Volmer

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