Nach acht Spielen ohne Sieg empfängt Westfalia Herne in der Westfalenliga 2 mit dem TuS Hordel am Sonntag (15 Uhr) einen weiteren starken Gegner.

Westfalia Herne

"Befinden uns im Abstiegskampf"

Nico Jung
04. März 2016, 15:58 Uhr
Foto: Makiela

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Nach acht Spielen ohne Sieg empfängt Westfalia Herne in der Westfalenliga 2 mit dem TuS Hordel am Sonntag (15 Uhr) einen weiteren starken Gegner.

Hordel steht momentan auf dem vierten Platz. Westfalia Herne ist dagegen seit Oktober sieglos und ist dadurch auf den elften Tabellenplatz abgerutscht. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur noch drei Punkte. Trainer Christian Knappmann ist sich der Situation allerdings bewusst: "Damit hat vor und auch während der Saison niemand in Herne gerechnet. Genau das ist aber das Schlechteste, was uns jetzt passieren kann. Wir dürfen nicht die Augen davor verschließen: Drei Punkte sind nichts. Wir befinden uns im Abstiegskampf! Das haben wir aber schon seit der Winterpause angenommen. Wir haben uns defensiv verbessert." Doch aus den beiden bisherigen Rückrundenspielen konnte sein Team dennoch nur zwei Punkte holen.

Deshalb weht unter Knappmann nun ein anderer Wind: "Wir können keine Rücksicht mehr darauf nehmen, ob bei jemandem vielleicht der Knoten platzt oder ob er vorhandene Qualitäten besitzt. Es zählt jetzt nur das ganze Paket, dazu gehört auch die Bereitschaft, taktische Aufgaben zu erfüllen." Für den TuS Hordel müsse seine Mannschaft schließlich alles abrufen: "Ich erwarte einen top eingestellten Gegner, denn Hordel hat mit Marcel Bieschke einen sehr sehr guten Mann an der Seitenlinie. Wir werden uns bis an die Decke strecken müssen."

Ob Knappmann selbst, der mit 15 Treffern immerhin der beste Torschütze seines Teams ist, nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause wieder auflaufen kann, weiß er noch nicht: "Ich habe mich am Freitag nochmal spritzen lassen und habe diese Woche wieder trainiert. Die Chancen stehen 50:50. Auf die Bank werde ich mich aber auf jeden Fall setzen." Bis auf die Langzeitverletzten muss er außerdem auf Nils Horneffer verzichten, der nach Zahnproblemen noch unter Antibiotikum steht: "Das ist natürlich ein herber Ausfall in der Innenverteidigung. Ansonsten hat sich das Lazarett aber gelichtet."

Autor: Nico Jung

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