Nach dem Feiertag gegen den KFC Uerdingen, steht für die SpVg Schonnebeck am Sonntag (15 Uhr) bei der Reserve von Rot-Weiß Oberhausen eine ganz andere Partie auf dem Programm.

SpVg Schonnebeck

Rückkehr in den Liga-Alltag

Hendrik Niebuhr
04. März 2016, 15:47 Uhr
Foto: Frank Gröner

Foto: Frank Gröner

Nach dem Feiertag gegen den KFC Uerdingen, steht für die SpVg Schonnebeck am Sonntag (15 Uhr) bei der Reserve von Rot-Weiß Oberhausen eine ganz andere Partie auf dem Programm.

Knapp 1200 Zuschauer, ein Spitzenspiel gegen einen ehemaligen Bundesligisten und ein verdienter 1:0-Sieg, der den zweiten Tabellenplatz sicherte - die Schonnebecker erlebten am vergangenen Sonntag einen echten Festtag. Doch am kommenden Wochenende ist die Ausgangslage bei Schlusslicht RWO natürlich eine gänzlich andere: "Das ist die Problematik. Es werden natürlich auch viel weniger Zuschauer sein. Aber ich erwarte, dass wir uns genau so fokussieren, wie auf das Spiel gegen Uerdingen", verlangt Schonnebecks Trainer Dirk Tönnies von seinem Team die gleiche starke Einstellung wie sonst auch. Spätestens seit Dienstag liegt nach seiner Aussage der Fokus voll und ganz auf dem kommenden Gegner.

Ohnehin glaubt Tönnies nicht, dass der letzte Tabellenplatz die derzeitige Form der Oberhausener widerspiegelt. Unter Neu-Trainer Mike Terranova wurde der Kader im Winter unter anderem mit Routinier Dimitrios Pappas verstärkt und nach acht Niederlagen in Folge gewannen die Kleeblätter am letzten Wochenende ihr erstes Spiel im Jahr 2016 gegen den 1. FC Mönchengladbach mit 3:1. "Wir sind gewarnt", ist sich Tönnies sicher, der sich vorstellen kann, dass zudem der ein oder andere Akteur aus dem Regionalliga-Kader in der Reserve aushelfen wird: "Die erste Mannschaft spielt schon am Samstag. Wir werden das professionell angehen müssen, denn wir können in dieser Liga nur punkten, wenn wir an die 100 Prozent gehen."

Einen weiteren Motivationsschub erhofft sich der 41-Jährige von seiner Vertragsverlängerung, die am Donnerstag bekanntgegeben wurde. "Ich hatte die ein oder andere Bedingung, wie Verlängerungen von manchen Spielern. Der Verein hat die erfüllt und ich hoffe, dass das im Umfeld jetzt für den Rest der Saison noch einmal ein Signal gibt", erklärt der Coach, der im kommenden Jahr in seine zehnte Saison bei den Schonnebeckern geht.

Im Essener Stadtteil könnte man sich an Festtage wie gegen Uerdingen gewöhnen. Der nächste könnte schon in zweieinhalb Wochen folgen, wenn die Spielvereinigung beim derzeitigen Tabellenführer Wuppertaler SV antritt. Auch wenn Tönnies bislang noch keinen Gedanken an dieses Spiel verschwendet, sondern nur Oberhausen im Blick hat, kann auch er nicht verhehlen, dass die derzeitige Tabellenkonstellation in Wuppertal ein tolles Spiel versprechen würde: "Man ist ja nur ein Mensch. Wenn ich sehe, dass zuletzt über 5000 Zuschauer in Wuppertal waren, dann könnte ein echtes Spitzenspiel vielleicht noch mehr Leute anlocken."

Autor: Hendrik Niebuhr

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren