Der Jubel über den späten Ausgleich war bei allen Beteiligten der U23 von Fortuna Düsseldorf groß. Doch es hätte eigentlich mehr sein können.

Fortunas U23 sauer

"Wir hätten 5:0 führen müssen"

02. März 2016, 14:57 Uhr

Der Jubel über den späten Ausgleich war bei allen Beteiligten der U23 von Fortuna Düsseldorf groß. Doch es hätte eigentlich mehr sein können.

Nach dem Spiel sprachen wir mit [person=12366]Rafael Garcia[/person], ehemaliger Spieler der Alemannia aus Aachen, über das verrückte 3:3 in der Lohrheide und die vergebenen Chancen der Landeshauptstädter.

Rafael Garcia, ganz ehrlich: Haben Sie so ein Spiel schon einmal erlebt?
Das war eine sehr verrückte Partie. So einen Spielverlauf haben sich die Zuschauer natürlich gewünscht. Bei uns sieht das etwas anders aus.

Damit kommen Sie direkt auf die vielen ungenutzten Chancen zu sprechen, vor allem im ersten Abschnitt, oder?
Ja, das ist richtig. Wir müssen 5:0 führen. Ob ich, oder wer auch immer -, wir alle hatten unglaublich viele Chancen, somit wäre das Ding hier durch gewesen und wir hätten einen sicheren Dreier eingefahren."

Und dann werden Sie von der SG Wattenscheid 09 böse bestraft.
Das wäre natürlich nicht passiert, wenn wir die Möglichkeiten genutzt hätten. So macht die SGW aus drei Chancen drei Tore. Wir hatten schlussendlich aber Glück, dass [person=6521]Nico Buckmaier[/person] das 4:2 vergibt und wir am Ende noch einen Punkt retten.

Ist es aber ein guter Lernprozess für das junge Team, das von ihrem Coach Taskin Aksoy auch ein großes Lob bekam?!
Definitiv. Wir haben gegen Erndtebrück keine gute Leistung angeboten und in der Lohrheide eine tolle Reaktion gezeigt. Besser kann man es eigentlich nicht spielen bei diesen Bedingungen. Deshalb dürfen wir auch positiv in Richtung des Heimspiels gegen Wegberg-Beeck schauen, wo wir natürlich die drei Punkte holen wollen.

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