Einen Tag vor seinem 28. Geburtstag erzielte Simon Terodde den wichtigen Ausgleich im Gastspiel bei Fortuna Düsseldorf. Am Ende konnten der VfL und Terodde den nächsten Sieg bejubeln.

VfL Bochum

Persönliches Geburtstagsgeschenk für Terodde

Hendrik Niebuhr
02. März 2016, 12:07 Uhr
Foto: firo

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Einen Tag vor seinem 28. Geburtstag erzielte Simon Terodde den wichtigen Ausgleich im Gastspiel bei Fortuna Düsseldorf. Am Ende konnten der VfL und Terodde den nächsten Sieg bejubeln.

Herr Terodde, schon in der ersten Halbzeit hatte man das Gefühl, dass Bochum früh das 1:0 machen wird. Da hat es aber nicht geklappt. Was haben Sie nach der Pause besser gemacht?
Wir haben einfach die Tore gemacht. Wir hatten nach zehn Minuten zwei Riesenchancen, die wir leider nicht nutzen konnten. Düsseldorf war kämpferisch sehr stark, aber wir wussten, dass wir mehr Körner haben, je länger das Spiel dauert. Ab der 60. Minute sind wir dann vielleicht etwas glücklich zum Ausgleich gekommen, danach hat man aber gesehen, dass wir nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch eine starke Mannschaft sind.

Endlich hat es auch mal bei Standards geklappt. Wie wichtig war es, dass Sie auch mal dadurch ein Spiel gewinnen?
Sehr wichtig, wenn man sieht, wie viele Standardtore die anderen Mannschaften schießen, ist es natürlich sehr wichtig, dass wir auch Vertrauen da reinbekommen. Diesmal haben wir zwei durch Standards gemacht, ich hoffe, das geht so weiter.

Wie schon gegen Sandhausen ist die Mannschaft nach Rückschlägen zurückgekommen. Das war in der Vergangenheit nicht immer so - ist das ein Ausdruck des neuen Selbstbewusstseins?
Es spricht für die Moral der Mannschaft, auch wenn man sagen muss, dass wir eigentlich nicht so gut aus der Pause gekommen sind. Aber es spricht für uns, dass wir dann auf diesem Platz nochmal zulegen konnten.

Nürnberg hat auch gewonnen, der Abstand bleibt also gleich. Aber man hatte in der Schlussphase das Gefühl, dass Sie noch daran glauben, dass was nach oben geht.
Ich glaube, man hat gesehen, dass wir als Mannschaft stark sind, dass sich keiner in den Vordergrund stellt. Wenn ich sehe, wie [person=8965]Janik Haberer[/person] reingekommen ist, der sich mit dem Kopfballtor nahtlos eingefügt hat. Ich denke, wir brauchen alle Mann im Kader und freuen uns jetzt auf das nächste NRW-Derby gegen Bielefeld.

Mit dem Sieg und dem eigenen Tor im Gepäck - lässt es sich da besonders gut in den eigenen Geburtstag reinfeiern?
(lacht): Reinfeiern werde ich nicht, aber ich bekomme am Mittwoch Besuch von Freunden und Familie. Ich werde das aber ganz ruhig angehen lassen. Trotzdem freue ich mich natürlich, dass ich mit einem Sieg im Rücken feiern kann.

Beim Ausgleich eiskalt abgestaubt. Spekuliert man da als Stürmer drauf und steht einfach da, wo man stehen muss?
Für den Torwart ist es auf so einem Platz nicht so einfach. Der Rasen ist nass und da muss man als Stürmer spekulieren, dass der Abpraller kommt und zum Glück ist er dann am zweiten Pfosten reingegangen.

Autor: Hendrik Niebuhr

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