Nach vier Niederlagen in Serie punktete Landesligist TuS Heven am vergangenen Wochenende wieder. Trotz großem Rückstand gibt Marc Müller die Hoffnung nicht auf.

TuS Heven

Erstes Finale steht vor der Tür

Hendrik Niebuhr
01. März 2016, 14:29 Uhr

Nach vier Niederlagen in Serie punktete Landesligist TuS Heven am vergangenen Wochenende wieder. Trotz großem Rückstand gibt Marc Müller die Hoffnung nicht auf.

Mit 2:2 trennte sich das Tabellenschlusslicht vom SV Hilbeck. Ein ansprechendes Resultat gegen den Tabellensiebten, wie auch Hevens Coach Marc Müller meint: "Es war ungemein wichtig, nachdem wir den Auftakt so in den Sand gesetzt haben", spielt er auf die 2:5-Pleite bei Arminia Marten eine Woche zuvor an, bei der sein Team eine indiskutable erste Hälfte bot.

Nach Müllers Amtsantritt Anfang November des vergangenen Jahres schöpfte der ehemalige Oberligist nach vier Punkten aus zwei Partien neue Hoffnung, um den dritten Abstieg in Serie zu vermeiden. Doch die darauffolgenden vier Pleiten in Folge sorgten für einen herben Dämpfer. Denn auch wenn der Punkt gegen Hilbeck für die Moral wichtig war, bringen Unentschieden den Wittenern nicht wirklich weiter. Die unmittelbare Konkurrenz wie der SC Weitmar, der SV Wanne 11 oder der SSV Mühlhausen beginnen nämlich plötzlich selbst mit dem Punkten. Der Rückstand auf den rettenden 13. Platz, den derzeit SW Wattenscheid 08 belegt, beträgt mittlerweile bereits neun Zähler. "Wir wissen um die Schwere, aber es ist immer noch machbar", gibt sich Müller weiter kämpferisch.

Um das Unmögliche möglich zu machen, müssen schließlich am kommenden Wochenende beim SSV Mühlhausen unbedingt drei Punkte her: "Das ist unser erstes Finale", weiß Müller, dass es keine Alternative zu einem Sieg beim Tabellenzwölften gibt. Doch die Mühlhausener sind in bestechender Frühform, haben sich gut verstärkt und so gegen Hilbeck und am letzten Sonntag beim Tabellenzweiten Concordia Wiemelhausen jeweils 2:0 gewonnen. "Das wird eine ganz andere Hausnummer, als unsere letzten beiden Spiele. Mühlhausen wird den Schwung und die Euphorie mitnehmen wollen", ist der Hevener Trainer gewarnt.

Mit einem Erfolg könnte der TuS den Rückstand auf den kommenden Gegner immerhin auf sieben Zähler verkürzen. Müller hofft, dass sich die Tabellenkonstellation in den nächsten Wochen noch mehr und mehr dahingehend verändert, dass die ein oder andere Mannschaft, die derzeit vielleicht noch nicht damit rechnet, sich plötzlich im Abstiegskampf wiederfinden wird: "Vielleicht kämpfen dann am Ende sechs, sieben Teams um den Klassenerhalt", meint Müller.

Autor: Hendrik Niebuhr

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