Zum Rückrundenauftakt am Sonntag konnte der abstiegsbedrohte Bezirksligist SC Werden-Heidhausen beim Landesligaabsteiger Union Velbert mit 3:1 gewinnen.

SC Werden-Heidhausen

Erstes von "15 Endspielen" gewonnen

Nico Jung
01. März 2016, 08:27 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Zum Rückrundenauftakt am Sonntag konnte der abstiegsbedrohte Bezirksligist SC Werden-Heidhausen beim Landesligaabsteiger Union Velbert mit 3:1 gewinnen.

Trotz eines frühen Rückstandes konnte das Team von Danny Konietzko das Spiel noch drehen. Dieser war sichtlich angetan von der Leistung seiner Jungs: "Der Sieg war völlig verdient. Union hat zwar mehr Qualität als wir, aber unsere Körpersprache war stärker." Dass seine Mannschaft nach dem Gegentor in der zehnte Minute nicht aufgesteckt hat, überraschte Konietzko keineswegs: "In der gesamten Saison waren Einsatz und Leidenschaft immer einwandfrei, egal ob und wie hoch wir zurückgelegen haben." Die schwache Vorbereitung habe sein Team mit diesem Auftritt schon vergessen gemacht: "Es ist eben so, dass es nur zählt, wie du im ersten Spiel drauf bist. Wenn du das gewinnst, fragt keiner mehr nach der Vorbereitung."

In der Liga konnten die Werdener nun bereits drei Siege in Folge feiern, wodurch sie sich einen Vorsprung von zwei Punkten auf den ersten Abstiegsplatz erarbeitet haben. Doch auch die Konkurrenz sammelt weiter Punkte. Deshalb weiß Konietzko vor den nächsten schweren Aufgaben gegen den SV Burgaltendorf und Tabellenführer ASV Mettmann: "Die Spieler dürfen nie denken, dass eine Mannschaft so gut ist, dass wir gegen sie nicht punkten müssen. Wir müssen gegen alle Punkte holen, auch wenn Kader von beispielsweise Mettmann so stark sind, dass wohl keiner meiner Spieler es hinein schaffen würde, aber auch diese Spiele starten bei 0:0."

Mit Blick auf die restliche Saison will sich Konietzko keinesfalls auf den letzten Erfolgen ausruhen: "Das war das erste von 15 Endspielen. Ganz egal, gegen wen wir spielen, müssen wir immer an unsere Grenzen gehen."

Autor: Nico Jung

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