Zum Verfolgerduell empfängt die SG Wattenscheid 09 am Dienstagabend die Reserve von Fortuna Düsseldorf in der Regionalliga West.

RL West

Verfolgerduell in Wattenscheid

Felix Groß
01. März 2016, 08:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Zum Verfolgerduell empfängt die SG Wattenscheid 09 am Dienstagabend die Reserve von Fortuna Düsseldorf in der Regionalliga West.

Natürlich zwickt es hier und da bei dem einen oder anderen Wattenscheider. Doch Farat Toku, Trainer der SG 09, möchte das Thema gar nicht erst aufmachen. „Wir haben in der Vorbereitung viel dafür getan, jetzt fit zu sein“, sagt der 35-Jährige vor dem Heimspiel in der Englischen Woche gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf (Dienstagabend, Anstoß 19.30 Uhr, Lohrheidestadion). „Wenn die Beine müde werden sollten“, sagt Farat Toku dann aber doch noch im Konjunktiv, „dann muss die Konzentration trotzdem hoch sein.“

Damit die Partie nicht so unbefriedigend endet wie am vergangenen Freitag in Essen. Da hatten die Wattenscheider früh mit 1:0 geführt und den Deckel nicht frühzeitig drauf gemacht. Später lag Wattenscheid mit 1:2 zurück und entführte nur dank eines zweifelhaften Handelfmeters in der 90. Minute einen Punkt. „Wenn wir vorher aber das 2:0 machen, wäre da schon Feierabend gewesen“, ärgert sich Toku im Nachhinein über die vergebenen Chancen (u.a. ein Lattenschuss von Glowacz) und leitet daraus eine Forderung an sein Team ab: „Wir müssen jetzt wieder effektiver werden.“

Dazu brauche es gewiss auch die Fans und deren „Unterstützung, weil man das auf dem Rasen schon merkt.“ Schwierig genug wird’s dennoch gegen eine Düsseldorfer Mannschaft, die in dieser Saison bislang eine ähnliche Konstanz an den Tag legt wie Wattenscheid. Die 09er empfangen als Tabellenvierter (36 Punkte) den Tabellensechsten (35 Punkte): Da ist Spannung garantiert. Zumal Toku die Gäste beim 0:0 gegen Erndtebrück beobachtet hat und dabei „schnelle und technisch gute Leute“ sah: „Mal spielen sie Weltklasse, mal nicht so gut.“ Wirklich schlecht trete der Zweitliga-Nachwuchs allerdings so gut wie nie auf, so Toku, der den Gegner folgendermaßen charakterisiert: „Manchmal spielen sie so ein bisschen wild.“

Wattenscheid hat - auch wenn Toku das noch nicht hören will - den Klassenerhalt ja schon fast eingetütet. Trotzdem dürfte es, trotz des dritten Spiels binnen sieben Tagen, kaum Veränderungen in der Startelf geben. Der Gewinner der Wintervorbereitung jedenfalls ist schon jetzt Eren Taskin. Der Offensivmann hat sich in die Mannschaft gekämpft und gibt seinen Stammplatz aktuell auch nicht mehr her.

Autor: Felix Groß

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