Im Oberhausener Landesliga-Derby zwischen Blau-Weiß Oberhausen und SpVgg Sterkrade-Nord haben die Gäste von der Lütticher Straße einen 3:2 (2:0)-Sieg in letzter Minute gefeiert.

BW Oberhausen

Eigentor in letzter Minute besiegelt Pleite

Martin Herms
29. Februar 2016, 08:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Im Oberhausener Landesliga-Derby zwischen Blau-Weiß Oberhausen und SpVgg Sterkrade-Nord haben die Gäste von der Lütticher Straße einen 3:2 (2:0)-Sieg in letzter Minute gefeiert.

Vor rund 300 Zuschauern an der Tulpenstraße entschied ein Eigentor von Sascha Möllmann (90.) eine hochspannende Partie, in der die Gastgeber einen 0:2-Rückstand aufholen konnten. Sterkrades prominenter Neuzugang Sulaiman Sesay-Fullah brachte die Norder mit einem Doppelschlag in Führung (34., 38.). Der sierra-leonische Nationalspieler nutzte zwei Fehler in der BWO-Abwehr eiskalt aus und stellte unter Beweis, warum er einst bei Inter Mailand und dem FC Parma unter Vertrag stand. "Wir haben die Anfangsphase komplett verschlafen und den Gegner zu Toren eingeladen. In dieser Phase haben wir das Spiel letztlich verloren", analysierte Blau-Weiß-Trainer Thorsten Möllmann.

Seine Mannschaft kämpfte sich anschließend in die Partie zurück. David Möllmann verpasste vor der Pause vom Elfmeterpunkt den Anschluss. Nach dem Seitenwechsel hatte der Ex-Profi auf Seiten der Gastgeber seinen großen Auftritt. Ümit Ertural erzielte genau wie Sesay-Fullah zuvor innerhalb von vier Minuten zwei Treffer (65., 69.) und brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel.

Im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Teams gingen auf den Dreier. Das bessere Ende hatte wie im Hinspiel Sterkrade für sich. "Nach dem 0:2 haben wir sehr guten Fußball gespielt und hätten am Ende das 3:2 machen müssen. Die Niederlage war sehr unglücklich", befand Möllmann, der seinen Fokus gleich auf das kommende Heimspiel gegen Thorsten Legats FC Remscheid richtete. "Dieses Spiel ist für uns deutlich wichtiger als Sterkrade. Remscheid müssen wir schlagen und das werden wir auch."

Autor: Martin Herms

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