Beim 3:2 gegen Sandhausen muteten die VfL-Profis ihren Fans eine emotionale Achterbahnfahrt zu.

VfL-Stimmen

"Das Spiel war der Wahnsinn"

27. Februar 2016, 18:46 Uhr
Foto: firo

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Beim 3:2 gegen Sandhausen muteten die VfL-Profis ihren Fans eine emotionale Achterbahnfahrt zu.

Entsprechend waren die Akteure nach Abpfiff trotz des Erfolges auch nicht ganz zufrieden. Wir sammelten Stimmen.

Felix Bastians haderte mit der Leistung der zweiten Halbzeit: „Wir haben völlig unnötig das Spiel aus Hand gegeben, wir hatten wenig Bewegung im Spiel. Es ist schade, dass man einen Gegner so ins Spiel zurückkommen lässt. Gott sei Dank haben wir nach dem 2:2 Charakter bewiesen und das Spiel gewonnen.“

Kapitän Patrick Fabian: „Das Spiel war der Wahnsinn. Ich verstehe es auch nicht, dass wir hier so oft ein Spektakel abliefern. Meine Nerven brauchen so etwas nicht, wohl auch nicht die Zuschauer. Wir müssen darüber sprechen, dass wir so einen Einbruch hatten, das ist ja nicht das erste Mal. Zum Glück konnten wir das Ruder noch einmal herumreißen. In Zukunft müssen wir einfach cleverer spielen. Wir haben einen Gegner, der mausetot war, durch eigenes Verschulden wieder zum Leben erweckt.

Timo Perthel, der nach überstandener Augenverletzung sein Comeback feierte: „Wir hatten alles im Griff und hätten uns trotzdem nicht beschweren können, wenn wir als Verlierer vom Platz gegangen wären. Zum Glück hatten wir das bessere Ende für uns. - Sandhausens Trainer Alois Schwartz ging mit der Leistung seines Teams in Halbzeit eins hart ins Gericht: „Wir haben richtig schlecht gespielt.“ Zufrieden war er aber mit der zweiten Hälfte: „Da haben wir richtig gute Moral bewiesen, aber wir haben dem VfL alle drei Tore geschenkt. Deshalb war der Sieg des VfL insgesamt verdient.“

Linksverteidiger Stefano Celozzi, der wieder eine souveräne Partie bot, schüllte nach dem Spiel den Kopf: „Meine Freundin hat wieder mal Recht behalten. Sie sagte, sie wird immer ein Jahr älter, wenn sie unsere Spiele verfolgt. Trotzdem war es ein verdienter Sieg. Wir haben es uns selbst unnötig schwer gemacht. Perfekt war nach den Diskussionen, dass Simon beim Elfmeter den Ball genommen und verwandelt hat. Das beendet alle Gespräche, jetzt sind alle zufrieden.“ -

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