Vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Sonntag, 19.30 Uhr), stellte sich Schalke-Trainer André Breitenreiter noch einmal den Fragen der Presse.

Schalke

"Mannschaft muss deutlich unangenehmer werden"

27. Februar 2016, 13:05 Uhr
Foto: firo

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Vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Sonntag, 19.30 Uhr), stellte sich Schalke-Trainer André Breitenreiter noch einmal den Fragen der Presse.

Diese fielen nach dem Offenbarungseid bei der 0:3-Niederlage gegen Schachtjor Donezk kritischer aus als sonst.

André Breitereiter über...

die Personalsituation:
"Max Meyer und Eric Maxim Choupo-Moting haben bisher noch nicht wieder trainiert, versuchen es am Samstag aber, erst dann haben wir Klarheit. Fraglich ist auch Younes Belhanda, der Rückenprobleme hat"
die Reaktionen der Fans gegen Donezk:
"Wir waren am Donnerstag sehr enttäuscht. Ich habe absolutes Verständnis für die Fans, die ich mit der überzogenen Erwartungshaltung auch nicht gemeint habe. Sie erwarten, dass wir alles geben, das ist uns in diesem Spiel aber nicht gelungen."

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die Aufarbeitung der 0:3-Niederlage:
"Wir haben bewusst auf eine Videoanalyse verzichtet, weil die Fehler sehr offensichtlich waren. Stattdessen haben wir intern Prozesse angestoßen. Die Mannschaft hat viel über ihr Innenleben gesprochen. Die Mannschaft muss lernen, dass sie auch gegen kleine Widerstände angeht. Dieses Problem gibt es ja schon länger. Sie darf den Kopf nicht hängen lassen. Wir als Schalke 04 müssen weitermachen. Auch mir ist es bisher nicht gelungen, dafür zu sorgen, dass diese Einstellung konstant abgerufen wird."

seine Rolle an der Linie:
"Während des Spiels kann der Trainer nur bedingt auf die Mannschaft einwirken, schon allein wegen der großen Lautstärke. Da müssen sich die Spieler auch selbst helfen."

mangelnde Führungsspieler:
"Darüber habe ich ja schon lange gesprochen. Auch im Winter haben wir nach solchen Spielertypen gesucht."

den Charakter der Mannschaft:
"Die Mannschaft ist sehr reflektiert und selbstkritisch. Sie muss im Umgang untereinander aber auch deutlich unangenehmer werden. Auf dem Platz müssen sich die Spieler gegenseitig motivieren."

den spürbaren Gegenwind:
"Das gehört zu Schalke dazu und hat alle anderen Trainer in den letzten fünf Jahren auch begleitet. Ich gehe aber nicht gelassen damit um, weil ich sehr ehrgeizig bin. Jetzt ist die Stimmung zum ersten Mal deutlich umgeschlagen, aber ich bin überzeugt, dass sich das wieder ändert. Denn die Mannschaft stand in der Hinrunde auch schon einmal mit dem Rücken zur Wand und hat das gemeistert."

Leroy Sané:
"Er ist in einem Loch, eine Pause würde ihm gut tun. Aber wir haben ja auch nicht viele Alternativen."

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