Nach dem Flutlicht-Skandal und dem offiziellen Einspruch des SC Verl, äußert sich nun der Geschäftsführer des Delbrücker SC zu den Vorkommnissen.

Westfalenpokal

Delbrück bricht das Schweigen

Pascal Biedenweg
26. Februar 2016, 12:55 Uhr
Foto: Gertzen

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Nach dem Flutlicht-Skandal und dem offiziellen Einspruch des SC Verl, äußert sich nun der Geschäftsführer des Delbrücker SC zu den Vorkommnissen.

Frank Sundermeier, Geschäftsführer des Delbrücker SC, gab sich im Gespräch mit RevierSport optimistisch:

Herr Sundermeier, was halten Sie davon, dass der SC Verl gegen die Spielwertung Protest eingelegt hat?
Es ist legitim, dass der SC Verl Einspruch gegen die Spielwertung einlegt. Wir haben damit absolut kein Problem! Dass der Regionalligist nach dem letzten Strohhalm greifen wird, war uns ebenfalls klar.

Wie kam es zu der Spielunterbrechung?
Es gab eine Belastung im Spannungsfeld. Dadurch fiel das Flutlicht kurzzeitig aus. Nachdem die Anlage wieder hochgefahren wurde, konnte das Spiel ohne weitere Störungen fortgesetzt werden. Alle Flutlichter waren bis zum Schluss an.

Herr Bertels, Präsident des SC Verl, sagte, dass das Spiel unter erheblicher Sichteinschränkung fortgesetzt wurde.
Das muss ich klar zurückweisen. Die Flutlichter haben eine Zeit gebraucht, um wieder vollständig betriebsbereit zu sein und gingen mit kurzer Verzögerung hintereinander an. Der Schiedsrichter hat in einem Gespräch mit dem Verbandsleiter bestätigt bekommen, das Spiel unter den gegebenen Umständen fortsetzen zu dürfen.

Rechnen Sie mit einem Wiederholungsspiel?
Nein. Wir haben fair gewonnen und ein Wiederholungsspiel wäre absolut nicht gerechtfertigt. Der Schiedsrichter hat keine Probleme in der Fortsetzung des Spiels gesehen. Demzufolge ist das Ergebnis absolut legitim zustande gekommen und muss so auch in die Wertung gehen.

Autor: Pascal Biedenweg

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