Nach dem Pokal ist vor dem Derby: In der Westfalenliga trifft Spitzenreiter SC Hassel am Sonntag auf den Lokalrivalen YEG Hassel.

SC Hassel

Fans den nächsten Derbysieg schenken

Nico Jung
26. Februar 2016, 12:55 Uhr
Foto: Ralf Haselbach

Foto: Ralf Haselbach

Nach dem Pokal ist vor dem Derby: In der Westfalenliga trifft Spitzenreiter SC Hassel am Sonntag auf den Lokalrivalen YEG Hassel.

"Im ersten Moment war es schon extrem bitter, aber wir werden das Positive aus dem Pokalaus mitnehmen und gehen noch gestärkter in die nächsten Spiele", fasste der SC Hassel-Coach, Thomas Falkowski, das Last-Minute-Ausscheiden gegen den Regionalligisten SG Wattenscheid 09 zusammen und begründete: "Wir hatten einen Regionalligisten am Rande einer Niederlage und waren auf Augenhöhe oder sogar besser. Am Ende hat leider die individuelle Qualität von Güngör Kaya das Spiel entschieden."

Nun steht für den Tabellenersten der Westfalenliga das Derby gegen den Tabellenneunten, YEG Hassel, an. Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen in der aktuellen Saison. In der Liga (4:0) und im Pokal (3:2) konnte das Team von Thomas Falkowski den Rivalen bereits schlagen. Am Sonntag (15 Uhr) findet das Rückspiel statt. "Wir wollen unseren Fans den nächsten Derbysieg schenken. Wir sind heiß und freuen uns drauf", so Falkowski.

Der Erfolgstrainer der Hasseler kennt den Gegner allerdings sehr gut und erwartet ein enges Spiel: "YEG wird sicherlich alles daran setzen, um nicht das dritte Mal gegen uns zu verlieren. Aber wir kennen deren Stärken und Schwächen und ich hoffe, dass man die Stärken nicht sehen wird und wir die Schwächen aufdecken. Wir sind auf alles vorbereitet und werden auch auf Überraschungen reagieren können, da wir sehr variabel sind und unser System gegebenenfalls umstellen können. Trotzdem konzentrieren wir uns nur auf uns und wollen unbedingt gewinnen."

Die Aufstellung für das Derby steht allerdings noch nicht: "Ich werde das Freitagstraining abwarten und danach den Matchplan aufstellen. Wir haben noch einige angeschlagene Spieler und werden vielleicht etwas verändern." Unterschätzen werden sie YEG außerdem keineswegs: "Sie haben eine sehr hohe individuelle Qualität und müssten eigentlich viel weiter oben stehen."

Autor: Nico Jung

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