Nach dem 2:0-Erfolg gegen die DJK TuS Hordel steht für den FC Brünninghausen gleich das nächste Spitzenspiel auf dem Programm.

FC Brünninghausen

Direktes Duell um Platz zwei

Hendrik Niebuhr
25. Februar 2016, 14:58 Uhr
Foto: Makiela

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Nach dem 2:0-Erfolg gegen die DJK TuS Hordel steht für den FC Brünninghausen gleich das nächste Spitzenspiel auf dem Programm.

Am Samstag (18.30 Uhr) gastiert der Tabellendritte beim Zweiten, dem FC Iserlohn. Angesichts des Rückstandes von zwei Zählern auf den FCI, könnten die Dortmunder mit einem Sieg sogar am direkten Konkurrenten vorbeiziehen.

Mit dem Auftritt im Duell gegen Hordel zeigte sich Trainer Alexander Gocke einverstanden: "Ich war ganz zufrieden", meinte er nach dem Erfolg, durch den der FCB den Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz auf sechs Punkte ausbaute. Gemeinsam mit Iserlohn und Spitzenreiter 1. FC Kaan-Marienborn, der am letzten Wochenende die zweite Saisonniederlage kassierte, hat sich somit inzwischen ein Spitzentrio vom Rest der Liga abgesetzt.

Selbstvertrauen wird Brünninghausen also in jedem Fall haben, allerdings dürfte die Aufgabe in Iserlohn noch einmal ungleich schwerer werden. Denn das Team von Christian Hampel ist die Mannschaft der Stunde in der Westfalenliga. Nach nur drei Zählern aus den ersten sechs Partien gaben die Iserlohner seitdem in elf Spielen nur noch zwei Punkte ab - und zwar beim 1:1 gegen den Tabellenführer Kaan-Marienborn. "Dass bei einer guten Mannschaft so ein Lauf möglich ist, hat ja im letzten Jahr schon Westfalia Wickede bewiesen", erinnert sich Gocke daran, dass die Westfalia im Vorjahr zehn Siege in Serie feierte und am Ende Tabellenzweiter wurde. "Es ist also kein neues Phänomen. Sie waren neben Kaan-Marienborn in der Hinrunde die konstanteste Mannschaft und stehen deshalb zurecht auf dem zweiten Platz", bescheinigt der Brünninghausener Coach dem kommenden Gegner "eine hohe individuelle Klasse".

Für Gocke ist die beeindruckende Serie der Iserlohner allerdings kein Grund, den Sand in den Kopf zu stecken. Stattdessen besinnt sich der Dortmunder Stadtteilklub auf die eigenen Stärken: "Wir sind mannschaftlich geschlossener geworden und haben an unserem Gefüge gearbeitet. Auch wir haben die Klasse, jederzeit ein Tor zu erzielen. Ich denke, wer weniger Fehler macht, wird nach dem Spiel Tabellenzweiter sein." Ob er letztlich auch mit einem Remis zufrieden wäre, hängt dabei in erster Linie vom Spielverlauf ab: "Wir werden auf Sieg spielen, das ist unser erklärtes Ziel. Wenn es dann ein Unentschieden gibt, müssen wir mal sehen."

Autor: Hendrik Niebuhr

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