Ein Ausscheiden ist vor allem für den Titelverteidiger immer sehr bitter. Am Dienstagabend erwischte es die Sportfreunde Lotte im Viertelfinale des Westfalenpokals.

SF Lotte

DFB-Pokalteilnahme trotz Pokalaus noch möglich

Krystian Wozniak
24. Februar 2016, 18:51 Uhr
Foto: Robert Gertzen

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Ein Ausscheiden ist vor allem für den Titelverteidiger immer sehr bitter. Am Dienstagabend erwischte es die Sportfreunde Lotte im Viertelfinale des Westfalenpokals.

9:10 nach Elfmeterschießen unterlag das Spitzenteam der Regionalliga West dem ambitionierten Oberliga-Vertreter SV Lippstadt. Nach der zweiten Pflichtspiel-Niederlage in Serie - eine Premiere für Ismail Atalan als Trainer in Lotte - konnte der SFL-Coach gar nicht gut schlafen. "Ich habe mich gefühlt wie in dem Film 'Schlaflos in Seattle'. Nach Niederlagen schlafe ich immer schlecht. Aber jetzt haben wir zweimal in Folge verloren. Das kenne ich gar nicht. Ich grübele dann sehr viel und überlege, was ich vielleicht falsch gemacht habe. Es nutzt nichts zu erzählen, dass wir das bessere Team waren und gefühlt fünfmal das Aluminium getroffen haben. Im Sport geht es um Ergebnisse und unser Resultat war negativ, dann war auch das Spiel schlecht", erzählt Atalan.

Trotz des Ärgers werden die Lotter das Pokal-Aus verkraften. Denn die DFB-Pokalteilnahme ist immer noch sehr gut möglich. Vor dieser Saison hatte der Verband entschieden, dass am Ende der Serie der bestplatzierte westfälische Regionalligist und der Meister der Oberliga Westfalen ein Entscheidungsspiel bestreiten werden. Der Sieger steht dann in der Hauptrunde des DFB-Pokals. "Vielleicht hatten meine Spieler diese Möglichkeit auch im Hinterkopf. Dann fehlen manchmal die ein, zwei, drei Prozent. Vielleicht habe ich die Jungs auch falsch eingestellt. Ich bin jemand, der schnell die Fehler bei sich selbst sucht. Diese Niederlage tut einfach weh", grübelt Atalan weiter.

Autor: Krystian Wozniak

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