Borussia Dortmunds Innenverteidiger Sokratis Papastathopoulos hat sich im Eklat-Spiel gegen Bayer Leverkusen verletzt.

BVB

Sokratis macht Eklat für Verletzung verantwortlich

we/mit dpa und sid
24. Februar 2016, 12:37 Uhr
Foto: firo

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Borussia Dortmunds Innenverteidiger Sokratis Papastathopoulos hat sich im Eklat-Spiel gegen Bayer Leverkusen verletzt.

Der Dortmunder fällt wegen eines Muskelfaserrisses rund drei Wochen aus . Nun sagte der 27-Jährige der Bild-Zeitung, dass seine Verletzung mit der Unterbrechung durch Schiedsrichter Felix Zwayer zusammenhing. „Die neun Minuten Spielunterbrechung in Leverkusen waren auch ein Grund, warum ich mich verletzt habe“, sagte Sokratis und ergänzte: „Als es nach der Unterbrechung weitergegangen ist, musste ich sofort einen Sprint anziehen. Und dabei habe ich mir dann diese äußerst ärgerliche Verletzung zugezogen."

Schiedsrichter Zwayer hatte das Spiel für neun Minuten unterbrochen, weil sich Leverkusens Trainer Roger Schmidt weigert, auf die Tribüne zu gehen. Schmidt ärgerte sich über Matthias Ginter, der den Freistoß des BVB vor dem 1:0 etwa drei Meter weiter nach vorn verlegt hatte.

Drei Spiele Sperre

Roger Schmidt ist am Mittwoch vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für drei Spiele gesperrt worden , das Innenraumverbot für zwei weitere Partien wurde zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss Leverkusens Trainer eine Geldstrafe von 20 000 Euro zahlen.

Auch Bayer-Sportchef Rudi Völler wurde bestraft. Das Sportgericht verhängte gegen den ehemaligen DFB-Teamchef eine Geldstrafe von 10.000 Euro. Der 55-Jährige hatte in Interviews nach dem Spiel dem Unparteiischen unterstellt, in der zweiten Halbzeit absichtlich den Handelfmeter gegen Borussia Dortmund beim 1:0-Erfolg gegen Bayer in der 71. Minute nicht gepfiffen zu haben. Völler hatte bei Sky geätzt: "Aber er hat sich ja revanchiert. Deswegen hat er auch nicht den Elfmeter gepfiffen. Na, dann gleicht sich ja wieder alles aus.

Autor: we/mit dpa und sid

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