Die Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli begann für die Zebras mit einem Hindernis. Immerhin des Remis gegen Fürth machte Hoffnung.

MSV

Trainingsplatz der Zebras stand unter Wasser

Dirk Retzlaff
22. Februar 2016, 20:59 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Die Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli begann für die Zebras mit einem Hindernis. Immerhin des Remis gegen Fürth machte Hoffnung.

Land unter an der Westender Straße. Das geplante Mannschaftstraining des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg an der frischen Luft fiel am Montag buchstäblich ins Wasser. Es war kein optimaler Start in die Trainingswoche: Coach Ilia Gruev beorderte sein Personal am Nachmittag kurzfristig in den Kraftraum und auf die Laufstrecke.

Am Dienstagnachmittag wollen sich die Zebras nach draußen wagen. Um 14.30 Uhr trainieren die Spieler, die am Freitag im Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth im Einsatz waren. Um 16.30 Uhr folgt ein internes Testspiel gegen die U 23 für die Akteure, die in Franken nicht mit von der Partie waren.

MSV will an Leistung in Fürth anknüpfen

Trainer Ilia Gruev wird einmal mehr versuchen, seine Mannschaft aufzurichten und auf die kommende Aufgabe vorzubereiten: in diesem Fall auf das Heimspiel gegen den FC St. Pauli am Sonntag (13.30 Uhr). Das wird dem Coach diesmal etwas leichter fallen, denn seine Mannschaft konnte beim 1:1 am Ronhof ein erstes kleines Erfolgserlebnis im Jahr 2016 verbuchen.
izekapitän Steffen Bohl will die positiven Dinge aus der Partie mitnehmen und daran mit seinen Kollegen in den nächsten Spielen anknüpfen. „Wir müssen jetzt einfach weiter punkten“, sagt Bohl. Und auch Debütant Dan-Patrick Poggenberg will dies bereits am Sonntag umsetzen: „St. Pauli ist für mich zwar ein Aufstiegsaspirant. Trotzdem: Wir spielen zu Hause und wollen die drei Punkte einfahren.“

Duisburg kann Boden gut machen

Im Fernduell mit den beiden weiteren Kellerkindern SC Paderborn 07 (18 Punkte) und TSV 1860 München (15 Punkte) könnte der MSV (13 Punkte) mit einem Erfolg Boden gut machen, da die Konkurrenten ebenfalls schwere Partien vor der Brust haben. Paderborn empfängt Spitzenreiter RB Leipzig, und 1860 München hat es im eigenen Stadion mit Fortuna Düsseldorf zu tun. Nicht nur Ilia Gruev weiß, dass die Mannschaft, die am Wochenende punkten kann, vermutlich die berühmten „big points“ einfahren wird.

Autor: Dirk Retzlaff

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren