Für eine faustdicke Überraschung zum Start ins neue Jahr hat der Kirchhörder SC am Sonntag gesorgt.

Kirchhörder SC

Paukenschlag gegen Kaan-Marienborn

Hendrik Niebuhr
22. Februar 2016, 14:31 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Für eine faustdicke Überraschung zum Start ins neue Jahr hat der Kirchhörder SC am Sonntag gesorgt.

Beim unangefochtenen Spitzenreiter 1. FC Kaan-Marienborn, der bislang nur eine Saisonniederlage kassierte, gewann die Mannschaft von Adrian Alipour nach großem Kampf verdient mit 2:1. Der eingewechselte Roman Lizenberger sorgte in der 88. Minute nach mustergültiger Vorlage des starken Neuzugangs Marcel Ramsey für den umjubelten Siegtreffer der Dortmunder, die damit wichtige Zähler im Abstiegskampf sammelten.

Dementsprechend begeistert ob der Leistung seiner Elf war schließlich der Trainer des KSC: "Meine Mannschaft ist läuferisch und kämpferisch bis an die Schmerzgrenze gegangen. Das war eine taktische Meisterleistung", zollte er seinem Team ein großes Lob. Zwar hatte der Tabellenführer mehr vom Spiel, doch Kirchhörde verstand es geschickt, die Räume eng zu machen und immer wieder einen Fuß in die Schüsse und Pässe des Gegners zu bekommen. "Kaan war sehr spielstark, aber wir haben ihnen den Spaß am Fußball genommen", resümierte Alipour. Schon nach drei Minuten gingen die Kirchhörder durch ein Eigentor von Alexander Ecke in Führung, mussten jedoch in der 18. Minute den Ausgleich von Andre Schilamow schlucken. Lizenberger besorgte kurz vor Schluss schließlich den Endstand. "Uns wurde auch vom Gegner bestätigt, dass der Sieg verdient war", fügte der Kirchhörder Coach an.

Zeit, den Triumph zu genießen und zu feiern, hat Kirchhörde allerdings nicht. Schon am kommenden Wochenende steht mit dem Duell gegen das Schlusslicht Hedefspor Hattingen eine enorm wichtige Partie im Abstiegskampf an. "Wenn wir da nicht nachlegen, waren die drei Punkte in Kaan-Marienborn nichts wert", mahnt Alipour, mit dem nötigen Ernst an die kommende Aufgabe zu gehen. Der A-Lizenz-Inhaber ist jedoch nach der starken Vorbereitung optimistisch, dass sein Team auch gegen Hattingen besteht. "Wir wissen, dass wir uns voll auf den Klassenerhalt konzentrieren. Die Mannschaft ist jetzt topfit und wir haben keine Verletzten mehr. Das ist der große Unterschied zur Hinrunde", hofft er, dass er auch im weiteren Verlauf der Rückserie auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.

Autor: Hendrik Niebuhr

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