Das Fußball-Jahr 2016 fängt für den Landesligisten FSV Duisburg gut an.

FSV Duisburg

Starkes Pflichtspiel-Debüt der Neuen

Thomas Tartemann
22. Februar 2016, 10:59 Uhr
Foto: Udo Milbret

Foto: Udo Milbret

Das Fußball-Jahr 2016 fängt für den Landesligisten FSV Duisburg gut an.

Durch das 3:0 (0:0) im Landesliga-Nachholspiel gegen den in allen Belangen unterlegenen SV Straelen kletterten die Kicker von der Warbruckstraße vom sechsten auf den vierten Rang. „Wir haben in der Restrunde einiges vor und wollen oben angreifen. Deswegen war der Dreier gegen den SVS ganz wichtig für uns“, fasste Torjäger Almir Sogolj zusammen.

„Almo“ setzte beim Einbahnstraßen-Fußball nach der Pause den sehenswerten Schlusspunkt. Sein feines Tor mit dem Hinterkopf auf Flanke von Bora Karadag war das I-Tüpfelchen auf eine starke Teamleistung (78.). An der Seitenlinie spendeten nicht nur die Fans, sondern auch Trainer Guido Naumann kräftig Beifall. Allerdings fand der Ex-Wattenscheider die Vorarbeit seines Spielmachers fast noch schöner als die Vollendung. Naumann: „Solche Standardsituationen hatten wir extra trainiert. Bora bringt die Freistöße mit der Schärfe einer Rasierklinge in den Strafraum. Genau so möchte ich diese Situationen sehen.“[infobox-right]So spielte der FSV Duisburg: Grüger – Wiederhold (70. Kilinc), Altin, Schoof, Ucar – Basaran, Celik, Karadag (75. Siminenko), Issa Issa, Acikgöz – Sogolj (80. Öktem).[/infobox]

Ein ruhender Ball verhalf dem FSV Duisburg auch zum Führungsteffer. Die Ecke von Tanju Acikgöz fand den Kopf des aufgerückten Innenverteidigers Joel Schoof – 1:0 (49.). Schoof, vor wenigen Wochen vom Ligarivalen VfB Homberg zum FSV gewechselt, rechtfertigte nicht nur wegen des „Dosenöffners“ seine Nominierung. Zusammen mit dem schlau agierenden Salih Altin bildete der 25-Jährige ein starkes Abwehrbollwerk. „Salih kann Fußball spielen und von hinten aufbauen, gewinnt dazu seine Zweikämpfe. Und Joel hat mir nicht nur wegen seines Treffers auch richtig gut gefallen. Wenn man bedenkt, dass wir eine komplett neue Innenverteidigung zusammengestellt haben, war das schon richtig gut“, sparte Coach Naumann nicht mit Lob.

Im zentralen Mittelfeld mühte sich der ebenfalls neu verpflichtete Issa Issa in den ersten 45 Minuten redlich, blieb aber zunächst glücklos. Ein Freistoß aus aussichtsreicher Position fand den Weg an der Straelener Mauer vorbei – knallte aber in den Körper von Tanju Acikgöz. In der 62. Minute machte Issa Issa dann den Deckel drauf. Das Anpeitschen von Guido Naumann („Tore, Tore, Tore: Jungs, seid weiter geil auf Tore!“) trug Früchte. Sogolj traf erst per Kopf den Pfosten (72.) und kurz darauf zum Endstand. „Ich muss dem gesamten Team ein dickes Kompliment machen. Wir stehen schon unter Druck, weil das Ziel lautet, oben anzugreifen. Nach der Vorbereitung ist das alles immer wie eine Überraschungstüte, weil man nie weiß, wo man genau steht. Ich habe den Jungs gesagt, dass sie gleich ein Ausrufezeichen setzen sollen. Das ist uns gelungen“, freute sich der FSV-Coach.

Autor: Thomas Tartemann

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