Nach dem 1:1 bei 1860 München sprachen wir mit Christian Hochstätter, Sportvorstand des VfL Bochum.

VfLs Hochstätter

“Wir werden es weiter versuchen“

22. Februar 2016, 09:47 Uhr
Foto: firo

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Nach dem 1:1 bei 1860 München sprachen wir mit Christian Hochstätter, Sportvorstand des VfL Bochum.

Nach Ihrer Aussage, Unentschieden helfen uns nicht weiter, müssten Sie nach dem erneuten Remis mächtig enttäuscht sein?
Ich denke, wenn man das Spiel gesehen hat, muss man hier als Sieger vom Platz gehen. Wenn man einen Elfmeter hat und den verschießt, muss man sich nicht wundern. Ein Sieg wäre verdient gewesen.

Warum hat es dann aber nicht mit dem Dreier geklappt? Ich muss ehrlich sagen, dass wir in der ersten Halbzeit zu wenig Tempo im Spiel hatten, nicht aggressiv genug waren, um den Gegner letztlich so zu bespielen, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Ich denke, 1860 hatte vor uns einen Heidenrespekt. Wir haben sie durch eine Standardsituation stark gemacht. Letztlich muss man festhalten, dass das Unentschieden zu wenig ist.

Was sagen Sie zu der Schlüsselszene, dem Elfmeter?
Das wäre der Siegtreffer gewesen. Danach wäre Sechzig nicht mehr zurückgekommen. Dass jemand mal einen Elfmeter verschießt ist ja völlig normal. Das passiert. Mehr möchte ich an dieser Stelle dazu nicht sagen, aber darüber werden wir sicherlich intern noch sprechen.
Nach dem zweiten Remis in Folge tritt der VfL auf der Stelle. Schauen Sie trotzdem noch nach oben?
Von den Ergebnissen her sieht es so aus, da wir nach dem Sieg gegen Freiburg nun zweimal auswärts nur unentschieden gespielt haben. Es sind jetzt noch zwölf Spiele, von denen wir immer noch genügend gewinnen können. Es geht weiter. Wir haben gesagt, dass wir probieren wollen, noch einmal oben anzugreifen. Wir haben aber nicht gesagt, wir müssen das. Ich werde auch keinen Millimeter davon abweichen, dass wir es weiter probieren werden und solange die theoretische Möglichkeit aufzusteigen besteht, werden wir es probieren. Und dann werden wir auch solche Tage wie hier in München wegstecken. Es ist klar, dass man nach solchen Spielen ins Grübeln kommt, aber es geht weiter und wir konzentrieren uns jetzt darauf, dass wir unser Heimspiel gegen Sandhausen gewinnen.

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