Nach drei Spielen ohne eigenes Tor hat sich Rot-Weiß Oberhausen nun mit einem spektakulären und verdienten 4:2-Sieg gegen Schalke II stark zurück gemeldet.

RWO

Oberhausens Torflaute ist vorbei

21. Februar 2016, 10:07 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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Nach drei Spielen ohne eigenes Tor hat sich Rot-Weiß Oberhausen nun mit einem spektakulären und verdienten 4:2-Sieg gegen Schalke II stark zurück gemeldet.

„Endlich“. Das war das wohl meistgenannte Wort nach der Partie zwischen Rot-Weiß Oberhausen und der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04, das die „Kleeblätter“ mit 4:2 (1:2) für sich entscheiden konnten. Für RWO war es der erste Sieg seit Mitte November 2015, damals gab es einen 2:1-Erfolg im Derby gegen Rot-Weiss Essen. Diesmal gelang wieder ein Erfolg gegen eine Mannschaft aus dem Ruhrgebiet, der bei den Oberhausenern für eben jene Erleichterung sorgte und dem einen oder anderen Spieler das Wort „Endlich“ in den Mund legte.

So auch Raphael Steinmetz, der mit zwei Toren entscheidend dazu beigetragen hat, dass seine Mannschaft als Sieger vom Platz gehen durfte. Denn fast wäre auch die Partie gegen die abstiegsbedrohten Gelsenkirchener in die verbotene Schublade gelegt worden, denn die „Knappen“ gingen durch Neuzugang Bernard Tekpetey zweimal in Führung. Zweimal nach Standards, zweimal stand der Ghanaer nach einer Hereingabe ziemlich frei und konnte somit mit sehenswerten Treffern Oberhausen etwas ärgern. Doch die „Kleeblätter“ hatten diesmal immer eine Antwort parat und ließen sich auch vom 1:2-Halbzeitrückstand nicht beirren. Sinan Kurt zum 2:2, Steinmetz zum 3:2 und schließlich Arnold Budimbu zum 4:2 ließen das Ergebnis zugunsten der Gastgeber kippen. „Es war ein geiles beziehungsweise gutes Spiel von uns. In Aachen haben wir auch kein schlechtes Spiel gemacht, aber die Belohnung fehlte einfach, auch bei mir. Ich hoffe, dass wir jetzt endlich wieder drin sind“, war Steinmetz nach der Partie zufrieden.
Nach zuvor fünf sieglosen und vor allem drei torlosen Spielen scheint bei RWO nun der bekannte „Knoten“ geplatzt zu sein. Durch diesen Erfolg halten die Oberhausener den Anschluss zum Spitzentrio, der Traum von einem möglichen Aufstieg ist also noch nicht ausgeträumt. Zumal die Aufgabe gegen Schalke alles andere als leicht lösbar war.

Die Gelsenkirchener gingen nach dem 2:2 beim Tabellenführer Mönchengladbach mit viel Schwung in die Partie, wurden jedoch in der zweiten Halbzeit für ihre Fehler bestraft. „Unser Abwehrverhalten war haarsträubend. So kannst du in der Regionalliga nicht bestehen“, fand „Knappen“-Coach Jürgen Luginger klare Worte. Während es für seine Mannschaft wohl bis zum Saisonende gegen den Abstieg gehen wird, kann Andreas Zimmermann diesbezüglich tiefenentspannt sein. Stattdessen freut sich der Oberhausener Trainer erst einmal über den wichtigen Sieg. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Das war eine sehr gute Leistung. Einfach super.“

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