An das Hinspiel in Essen werden sich die Fans, Verantwortlichen und Spieler des TuS Erndtebrück überhaupt nicht gerne erinnern.

Erndtebrück - RWE

"Jeder Spieler will Revanche"

Krystian Wozniak
18. Februar 2016, 09:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

An das Hinspiel in Essen werden sich die Fans, Verantwortlichen und Spieler des TuS Erndtebrück überhaupt nicht gerne erinnern.

Der Aufsteiger geriet an der Hafenstraße mit 1:9 unter die Räder. "An diesem Tag ging bei uns nicht viel und RWE spielte sich in einen Rausch. In der zweiten Halbzeit waren wir noch in Unterzahl und Essen spielte auf seine Fankurve. Das war für uns brutal. Aber daran wollen wir nicht mehr denken", sagt Florian Schnorrenberg.

Der TuS-Trainer blickt lieber in Richtung Sonntag. Ab 14 Uhr empfängt Erndtebrück im Siegener Leimbachstadion RWE zum Rückspiel. Dass die Blau-Weißen heiß auf Rot-Weiss sind, erklärt sich von selbst: "RWE hat nach dem 9:1 gegen uns das TV-Spiel in Wattenscheid gehabt. Da waren wir für einen Abend deutschlandweit bekannt. Der Moderator ist immer wieder auf das Resultat eingegangen. Jetzt wollen wir uns von einer ganz anderen Seite präsentieren. Jeder Spieler will Revanche für das Hinspiel nehmen." Doch Schnorrenberg hat auch gehörigen Respekt vor dem kommenden Gegner: "RWE hat eine große Qualität im Kader. Die Mannschaft braucht nur einen Befreiungsschlag. Wir wollen diesen natürlich um zumindest eine Woche nach hinten verlegen."

Dass die Partie in Siegen stattfindet, missfällt den Erndtebrückern Verantwortlichen. Diese hatten nämlich alles dafür getan, um das Highlight gegen Rot-Weiss Essen in den eigenen vier Wänden im Pulverwaldstadion auszutragen. Doch am Ende machte die Polizei den TuS-Funktionären einen Strich durch die Rechnung. "Das ist bitter. Denn der Verein hat alles unternommen. Wir haben schon zu NRW-Ligazeiten einen Gästebereich für rund 500 Zuschauer gebaut. Ich denke, dass das für RWE genügen würde. Jetzt können wir nichts mehr tun und hoffen einfach nur noch, dass das Spiel in Siegen angepfiffen wird. Denn eine weitere Absage wäre echt blöd."

Autor: Krystian Wozniak

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