Nach der desolaten Hinrunde wurden bei der Wuppertaler U19 unter Neu-Coach Dennis Brinkmann am Wochenende drei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingefahren.

Wuppertaler SV

Brinkmann bringt Aufwind

Pascal Biedenweg
16. Februar 2016, 15:26 Uhr
Foto: Tillmann

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Nach der desolaten Hinrunde wurden bei der Wuppertaler U19 unter Neu-Coach Dennis Brinkmann am Wochenende drei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingefahren.

Der erhoffte Effekt eines neuen Trainers verpufft manchmal bereits nach der ersten Partie. Dennis Brinkmann, der die U19 des WSV in der Winterpause übernahm, gelang es allerdings frischen Wind in seine junge Truppe zu bringen.

Die Angst war groß, am Wochenende gegen die direkte Konkurrenz von Fortuna Köln einen weiteren Rückschlag verkraften zu müssen. „Der Druck war natürlich spürbar. Vor allem junge Spieler machen sich da doch einige Gedanken“ gibt Brinkmann zu. Die Wuppertaler schafften es dennoch, in diesem sogenannten Sechs-Punkte-Spiel, die Fortuna aus Köln mit 3:0 in die Schranken zu weisen. Die Kölner glänzten während des Spiels häufig nur durch Undiszipliniertheiten. Drei Rote Karten hatte man am Ende zu verbuchen. „Mir steht es nicht zu über den Gegner zu urteilen, aber drei Rote Karten sprechen schon ein klare Sprache“, resümiert der Wuppertaler Coach. „Der Druck auf uns wurde durch die Überzahl natürlich nicht kleiner. In solchen Spielen muss jedes Mosaiksteinchen zusammenpassen. Vor allem Disziplin und eine Spur Unbekümmertheit ist dort gefragt.“ Die jungen WSV-Kicker setzen die Vorgaben des neuen Übungsleiters gut um und schafften so den erhofften Sieg.

Es ist natürlich von Vorteil, dass ich Thomas Reis und seine Mannschaft bestens kenne
Dennis Brinkmann (Wuppertaler SV)

Durch den Erfolg verkürzt der Wuppertaler SV den Abstand auf die Nicht-Abstiegsplätze auf drei Zähler und hat noch das Nachholspiel gegen den 1.FC Köln in der Hinterhand. Besonders die nächsten drei Begegnungen gegen den VfL Bochum, Brinkmanns Ex-Club, und den direkten Konkurrenten Sprockhövel und Duisburg versprechen Spannung.

Brinkmann gibt sich kämpferisch: „Wir müssen weiter nur von Spiel zu Spiel schauen. Es bringt nichts schon die Begegnungen gegen Sprockhövel und Duisburg im Kopf zu haben. Wir konzentrieren uns nur auf Bochum.“ Da der Wuppertaler Trainer den nächsten Gegner bestens kennt, rechnet er sich trotz der Außenseiterrolle gute Chancen aus. „Mein Trainerteam und ich haben uns für das Wochenende einen guten Matchplan zurecht gelegt. Es ist natürlich von Vorteil, dass ich Thomas Reis und seine Mannschaft bestens kenne.“

Der Trainer, der außerdem noch in der Wuppertaler Geschäftsstelle arbeitet, gibt zudem Einblicke in seine Gefühlswelt: „Ich fühle mich hier sehr wohl. Wuppertal hat mir die Möglichkeit gegeben, mich im sportlichen Bereich weiterzuentwickeln. Ich mache diesen Job hauptberuflich, da kann sich jeder vorstellen, dass es schwer ist, so eine Gelegenheit zu bekommen. Der WSV hat mir da eine große Chance geboten und ich kann mir vorstellen, lange hier zu arbeiten.“

Autor: Pascal Biedenweg

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