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Blank vor besonderem Wiedersehen

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Foto: Ketzer

Am Sonntag empfängt Stefan Blank mit seinem FC Kray seine alte Liebe Alemannia Aachen. Auch sportlich ist das Aufeinandertreffen für die Essener aber immens wichtig.

Obwohl er nur anderthalb Jahre als Profi für die Alemannia aktiv war, verbindet man Stefan Blanks Karriere als Fußballer vor allem mit den Aachenern. Das liegt an seinem legendären Tor des Monats gegen den FC Bayern, als der Underdog den Rekordmeister aus dem DFB-Pokal werfen konnte. Auch deshalb handelt es sich beim Aufeinandertreffen am Sonntag (14 Uhr) für Blank um eine Herzensangelegenheit und kein Spiel, wie jedes andere: "Natürlich ist es ein besonderes Spiel, da es auch meine erste Begegnung mit Aachen als Trainer ist."

Auch auf alte Gesichter kann er sich mit Blick auf das Wochenende freuen. Vor allem zu Sportdirektor Alexander Klitzpera hat Blank ein gutes Verhältnis: "Wir haben engen Kontakt und telefonieren regelmäßig. Vor dem Spiel tauschen wir uns aber nicht aus. Da herrscht Ruhe." Mit Klitzpera hatte Blank in seiner Aachener Zeit zusammengespielt.

Aber auch sportlich geht es für Blank und den FC Kray am Sonntag um einiges. Nachdem das Spiel gegen Rot Weiss Ahlen in der vergangenen Woche ausgefallen ist, haben die Krayer immer noch 12 Punkte Rückstand auf den Stadtrivalen Rot Weiss Essen, der momentan den ersten Nichtabstiegsplatz belegt. Deshalb geht es für den Vorletzten der Regionalliga West jede Woche um alles: "Es muss einiges an Siegen her, aber ich muss die Mannschaft nicht groß motivieren, denn die weiß, worum es geht. Wir müssen konzentriert sein und in jedem Spiel unsere Leistung abrufen."

Daran, dass sein Team das kann, hat Blank keine Zweifel: "Die Jungs haben das schon abgerufen. Sie müssen sich nur daran erinnern." Auch einen rechnerischen Plan hat er schon im Kopf: "Wir müssen Ahlen und Erndtebrück möglichst schnell hinter uns lassen. Aber dann sind es immer noch sechs Punkte."

Vor dem kommenden Gegner hat er großen Respekt: "Aachen ist gut aus der Winterpause gekommen. Aufgrund des neuen Trainers herrscht da Euphorie und sie werden hochmotiviert sein. Wir müssen dagegenhalten, hinten sicher stehen und unsere Chancen nutzen."

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