Am Sonntag, 14 Uhr, starten die Fußballerinnen der SGS Essen mit dem Spiel beim SC Sand in die Restrunde. Markus Högner will weiter auf Kurs bleiben.

SGS Essen

Weiter auf Kurs bleiben

12. Februar 2016, 17:55 Uhr
Foto: Frank Groener

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Am Sonntag, 14 Uhr, starten die Fußballerinnen der SGS Essen mit dem Spiel beim SC Sand in die Restrunde. Markus Högner will weiter auf Kurs bleiben.

Nach über sieben Wochen Winterpause dürfen die Frauen der SGS endlich wieder auf den Rasen. Wobei ihnen das im Spiel beim SC Sand vielleicht sogar zum Verhängnis werden könnte, schließlich haben sie in der Vorbereitung fast ausschließlich auf Kunstrasen trainiert. Hinzu kommt, dass das Geläuf in Sand nicht gerade für seine gute Qualität bekannt ist. Högner und seine "technisch überragende Mannschaft" dürften daher Probleme haben, ihr Passspiel aufzuziehen.

Als Ausrede will der Trainer das im Vorfeld allerdings nicht nutzen. Vielmehr setzt er auf die hervorragende Vorbereitung, die er und seine Mädels absolviert haben. Diesen Schwung hofft er jetzt, dass die Mannschaft mit in das erste Meisterschaftsspiel nach der Pause nimmt. Ein Spiel, dass der Trainer nur schwer einschätzen kann. Abgesehen vom holprigen Untergrund in Sand weiß Högner auch von den Stärken des Gegners, der nur einen Punkt hinter Essen steht - und unter anderem gegen den VfL Wolfsburg gewonnen hat.

Dennoch hofft Högner auf drei Punkte. Schließlich möchte er endlich die 20-Punkte-Marke knacken, die erst einmal den Klassenerhalt sichert. Denn: Auch wenn bereits 19 Zähler auf der Habenseite stehen, Der Coach weiß, wenn seine Mannschaft nicht weiterhin punktet, dann geht es auch schnell wieder ein paar Plätze nach unten. "In der Tabellenregion ist es unglaublich eng", sagt der 48-Jährige. "Wenn wir oben dran bleiben wollen, dann müssen wir unbedingt punkten."

Zu was seine Mannschaft in der Lage ist, hat sie vor der Pause im Spiel gegen den FFC Frankfurt gezeigt. 3:2 haben sie den großen Favoriten vor Weihnachten niedergerungen. Und auch wenn die SGS eine gute Leistung gezeigt hat, der Trainer hebt warnend den Finger: "Man darf das Spiel nicht überbewerten, Frankfurt ist in dieser Saison nicht so stark wie in den Jahren zuvor." Und dennoch: Am Sonntag, 14 Uhr, kann seine Mannschaft endlich wieder in der Meisterschaft zeigen, was in ihr steckt.

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