Auch im Jahr 2016 machen die Frauen des MSV Duisburg da weiter, wo sie 2015 aufgehört haben: Mit Siegen.

MSV-Frauen

Mit weißer Weste zum Spitzenspiel

Hendrik Niebuhr
09. Februar 2016, 15:47 Uhr
Foto: Ketzer

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Auch im Jahr 2016 machen die Frauen des MSV Duisburg da weiter, wo sie 2015 aufgehört haben: Mit Siegen.

Am Sonntag startete die Mannschaft von Inka Grings mit dem Nachholspiel beim SV Henstedt-Ulzburg in das neue Jahr und behielt durch den 2:0-Sieg die weiße Weste mit nunmehr elf Siegen aus elf Saisonspielen. "Das war ein harter Kampf gegen einen tollen Gegner", zollte Grings den Schleswig-Holsteinern Respekt. [person=8089]Alice Hellfeier[/person] und Zsofia Racz erzielten die beiden Treffer.

Acht Punkte beträgt nun der Vorsprung der Zebras auf den ärgsten Verfolger SV Meppen. Am Sonntag kommt es im Emsland zum direkten Duell zwischen den beiden Konkurrenten. Von einer möglichen Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft im Falle eines Duisburger Sieges möchte Grings zwar noch nichts wissen, kann zugleich jedoch auch die Tabelle lesen: "Die Saison ist lang, aber es wäre natürlich ein Riesen-Polster, das die Planungen erleichtern kann. Unsere klare Ansage ist, dass wir aufsteigen wollen."

Doch die MSV-Frauen sind vor den Meppenern, die vor der Saison nicht unbedingt so weit oben erwartet wurden, gewarnt. Das Hinspiel gewann Duisburg zwar mit 2:0, doch die langjährige Nationalspielerin erinnert sich noch gut daran, dass die Partie auch in eine andere Richtung hätte ausschlagen können: "Meppen hatte die ersten beiden hundertprozentigen Chancen." Zudem scheinen auch die Meppener schon wieder in guter Form zu sein: Die Generalprobe am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach, die in der anderen Zweitligastaffel auf Aufstiegskurs liegen, gewann der SVM mit 4:1. "Wir wissen um die Qualität, die Meppen in der Offensive hat. Sie haben eine sehr junge und athletische Mannschaft, die schnell umschaltet. Lässigkeiten dürfen wir uns nicht erlauben", mahnt Grings, die auf [person=15412]Laura Luis[/person], [person=7463]Isabel Schenk[/person] und [person=8091]Madeline Gier[/person] verzichten muss, zur Vorsicht. [person=5399]Sofia Nati[/person] könnte dagegen ins Team zurückkehren.

Autor: Hendrik Niebuhr

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