Das Spiel war gelaufen, nachdem Nawid Nesar seinen zweiten Foulelfmeter an diesem Tag zum 4:2 für den SuS Neuenkirchen ins gegnerische Tor geschossen hatte.

SV Zweckel

2:4 - Zwei Platzverweise schocken die Spieler

Falk
07. Februar 2016, 20:06 Uhr
Foto: Lutz von Staegmann

Foto: Lutz von Staegmann

Das Spiel war gelaufen, nachdem Nawid Nesar seinen zweiten Foulelfmeter an diesem Tag zum 4:2 für den SuS Neuenkirchen ins gegnerische Tor geschossen hatte.

Aber die Schlussphase hätte bis dahin doch ein echter Mutmacher für das Schlusslicht der Oberliga Westfalen, den SV Zweckel, sein können. Nur noch die Restminuten waren auf der Uhr, aber mit zwei weiteren Rückschlägen für das Team um Trainer Günter Appelt.

Muhamed Demir sah noch die Gelb-Rote-Karte wegen Meckerns, reklamierte vergeblich, er sei von einem Gegenspieler bespuckt worden. Und für ein Foulspiel kurz darauf sah Devin Müller noch glatt Rot. „Diese Roten Karten werfen uns natürlich zurück“, stellte Appelt mit Blick auf das nächste Spiel beim SC Paderborn 07 II fest.

Die erste Hälfte dieser Begegnung hatten die Zweckeler solide gestaltet, aus einer starken Deckung heraus und auch mit Torchancen, am gefährlichsten waren die Kopfbälle von Hatim Bentaleb und Norman Seidel. Neuenkirchen nutzte die Chance zur Führung, die Mirco Husmann im Zweckeler Strafraum im Laufduell mit Devin Müller annahm. Als strafstoßreif beurteilte Schiedsrichter Exner diese Zweikampfsituation. Nawid Nesar nahm sich den Ball und verwandelte seinen ersten Foulelfmeter an diesem Tag (0:1/29.). Der zweite Gegentreffer fiel dann nach der Pause (51.), unglücklich aus Zweckeler Sicht. Mirco Husmann köpfte den Ball an den Innenpfosten, von wo er ins Spiel zurückkam. Norman Seidel wollte klären, aber Mirco Husmann blockte Seidels Schuss ins SVZ-Tor – 0:2, und mit dem 0:3 aus Sicht der Zweckeler (Virktor Braininger/58. Spielminute) schien die Begegnung früh gelaufen.

Aber Zweckel arbeitete sich noch einmal hinein in diese Partie. Nach einer turbulenten Schlussphase endete das Spiel schließlich 2:4.

Autor: Falk

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