Die Enttäuschung war bei vielen im Lager von Rot-Weiß Oberhausen groß. Wir haben mit Alexander Scheelen zum torlosen Remis gegen Ahlen gesprochen.

RWO

Nachgefragt bei Alexander Scheelen

06. Februar 2016, 09:30 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Enttäuschung war bei vielen im Lager von Rot-Weiß Oberhausen groß. Wir haben mit Alexander Scheelen zum torlosen Remis gegen Ahlen gesprochen.

[person=4051]Alexander Scheelen[/person], ein torloses Remis zum Auftakt gegen Rot Weiss Ahlen. Wie ist die persönliche Gefühlslage nach diesem Spiel?
Es war mal wieder so ein Tag, an dem man sich enttäuscht zeigen muss. Am Ende dürfen wir natürlich sogar froh sein, dass Ahlen nicht noch den Auswärtssieg einfährt, aber ein Punkt ist an sich zu wenig. Unser Anspruch muss sein, ein Heimspiel gegen so eine Mannschaft zu gewinnen, egal wie. Man hat gesehen, dass bei uns noch Sand im Getriebe steckt.

Der Anfang ließ aber auf einen Dreier hoffen. Das Spiel über die Außen passte und brachte so auch einige Torchancen ein.
Das stimmt. Wir hätten in der zweiten Halbzeit eigentlich da anknüpfen müssen, was wir im ersten Durchgang so gut gemacht haben - über die Außen zu kommen. Das haben wir, ehrlich gesagt, dann nicht gut gemacht und somit waren wir auch nicht mehr zwingend genug.

Sie hatten viele Ballkontakte mit ihrem Partner Sinan Kurt. Hätten sie sich aber nicht vorne noch eine zweite Spitze gewünscht?
Wir haben mit [person=2317]Simon Engelmann[/person] ganz vorne und [person=3539]Patrick Bauder[/person] als hängende Spitze schon oft sehr gut agiert. Die finalen Pässe haben wir aber nicht so gut spielen können, wie wir es normalerweise können. Ahlen hat uns in der Hinsicht gut zugestellt.

Unzufrieden waren viele Zuschauer vor allem mit den Standardsituationen. Können Sie die Fans verstehen?
Definitiv. Wir waren absolut ungefährlich, obwohl wir so viele Ecken und Freistöße hatten. Daran müssen wir ebenfalls noch arbeiten.

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Am kommenden Wochenende geht es nach Aachen. Das Verfolgerduell wartet. Was muss besser gemacht werden?
Die Punkte, die in diesem Gespräch aufgelistet worden sind, werden wir unter der Woche mit Sicherheit alle ansprechen und versuchen besser zu lösen. In Aachen erwartet uns ein schweres Spiel. Gegen Ahlen haben wir zwar nicht gewonnen, aber man darf nicht alles schwarz malen. Es kann noch so viel passieren und wir können uns auf die Spielstärke, die uns ausmacht, verlassen. Das wird mit Sicherheit schon in der nächsten Woche ganz anders aussehen.

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