Zehn Spiele müssen noch ausgetragen werden, dann wartet auf die 14 Vereine in der Deutschen Eishockey Liga entweder der Sommerurlaub - oder ein unterschiedlich langer Aufenthalt in den Play-Offs.

DEL

"Krisenduell" in Düsseldorf

04. Februar 2016, 08:07 Uhr
Foto: Lars Fröhlich

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Zehn Spiele müssen noch ausgetragen werden, dann wartet auf die 14 Vereine in der Deutschen Eishockey Liga entweder der Sommerurlaub - oder ein unterschiedlich langer Aufenthalt in den Play-Offs.

Zwei Teams aus Nordrhein-Westfalen haben nach dem derzeitigen Stand alle Chancen, sich nicht nur direkt für das Viertelfinale zu qualifizieren, sondern sich sogar das Heimrecht in diesem zu sichern. Wobei die Stimmung sowohl bei der Düsseldorfer EG als auch bei den Iserlohn Roosters vor zwei Wochen noch besser war. Nach vier (Iserlohn) beziehungsweise drei Niederlagen in Folge (Düsseldorf) ist der Vorsprung beider Klubs auf Platz fünf auf zwei Punkte geschmolzen.
Kein Wunder also, dass das vierte direkte Duell der Saison zwischen DEG und IEC mit viel Spannung erwartet wird. Der ISS Dome steuert am Freitagabend einmal mehr auf ein eventuelles „Ausverkauft“ zu, es sind nur noch einzelne VIP-Logen zu haben.

DEG-Chefcoach Christof Kreutzer konnte jedenfalls zumindest mit der jüngsten Leistung beim 2:4 in Hamburg nicht zufrieden sein. Wieder einmal brachten die Rot-Gelben ihre beste Leistung nicht über 60 Minuten auf das Eis. „Wir haben nicht mehr ganz so viel investiert wie in den Spielen zuvor“, musste Kreutzer eingestehen.

Probleme ganz anderer Art haben unterdessen die Sauerländer. Die Torausbeute der einst so produktiven Blau-Weißen kam in den letzten vier Spielen einer Katastrophe gleich. Gegen die Kellerkinder Krefeld und Schwenningen sowie die Play-Off-Aspiranten Köln und Wolfsburg gelangen insgesamt gerade einmal zwei Treffer. So riss im 21. Heimspiel der Saison auch die beeindruckende Serie vor eigenem Publikum, vor den Wild Wings gewann im aktuellen Spieljahr kein Team nach 60 Minuten in Iserlohn. „Das ist momentan schwer zu akzeptieren, dass wir so wenige Tore schießen. Wir brauchen mehr Verkehr vor dem gegnerischen Tor, müssen mehr Scheiben aufs Tor bringen, um wieder Erfolg zu haben. Gegen Düsseldorf wird es jetzt ein sehr hartes Spiel“, weiß Roosters-Co-Trainer Jamie Bartman. Wer kein Ticket mehr bekommen hat: www.laola1.tv überträgt die Partie ab 19.25 Uhr im Live-Stream.

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