Knackiges Auftaktprogramm für die DJK TuS Hordel: Mit Brünninghausen, Wanne-Eickel und Herne warten drei richtig knifflige Aufgaben.

TuS Hordel

Noch neun Punkte bis zum Teilziel

04. Februar 2016, 10:37 Uhr
Foto: Nils Heimann

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Knackiges Auftaktprogramm für die DJK TuS Hordel: Mit Brünninghausen, Wanne-Eickel und Herne warten drei richtig knifflige Aufgaben.

Trainer Marcel Bieschke kommentiert das trocken: „Ist gut zum reinkommen“, sagt er und kann sich dabei ein Lachen zumindest nicht verkneifen. Immerhin holten die Bochumer in der Hinrunde sechs Punkte aus diesen drei Spielen. Drei mehr und die Bieschke-Elf hat das erste Teilziel der Saison erreicht. „Wir wollen einfach nur nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, gibt der Linienchef das Ziel für den Auftakt vor.

Für den aktuellen Tabellenvierten der Westfalenliga 2 klingt diese Vorgabe erstaunlich bescheiden. Doch beim Blick in den Tabellenkeller wird schnell klar, warum es die DJK so eilig hat, ihre Schäfchen rasch ins Trockene zu bringen. Denn mit Herne, Wickede, Erndtebrück II und Kirchörde befindet sich reichlich Qualität in der unteren Tabellenhälfte.

Wenn wir ans Limit gehen oder darüber hinaus, können wir jede Mannschaft der Liga schlagen
Marcel Bieschke

So viel Konzentration auf die Liga-Konkurrenz ist aus Sicht der Hordeler aber gar nicht nötig. Die Mannschaft hat den Umbruch im vergangenen Sommer gut verpackt und spielt eine ordentliche Saison. „Wir haben uns vorgenommen, dass wir unsere Art und Weise, Fußball zu spielen, stabilisieren wollen“, findet Bieschke bei aller positiven Entwicklung noch ein Haar in der Suppe und merkt an: „Wenn wir nicht ans Limit gehen, wird es eng. Gehen wir ans Limit oder darüber hinaus, können wir jede Mannschaft in der Liga schlagen.“

Wie es bereits gegen Westfalia Herne und den DSC Wanne-Eickel im Hinspiel gelaufen ist. Für die Bieschke-Elf kämen die sechs Punkte aus den drei Auftaktpartien sehr willkommen. Und ein Dreier gegen Brünninghausen sicher auch. Dann wäre das erste Teilziel schon geschafft. Wenngleich es immer noch sehr bescheiden klingt. Der Coach aber wischt jegliche höhere Ambitionen vom Tisch: „Von etwas anderem zu sprechen, wäre vermessen.“

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