Wegen deutscher Gesetze zur doppelten Staatsbürgerschaft verzögert sich der mögliche Einsatz von Fußballprofi Roman Neustädter für Russlands Nationalmannschaft.

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Pass-Gesetze bremsen Russland-Pläne von Neustädter

dpa
01. Februar 2016, 12:09 Uhr
Foto: firo

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Wegen deutscher Gesetze zur doppelten Staatsbürgerschaft verzögert sich der mögliche Einsatz von Fußballprofi Roman Neustädter für Russlands Nationalmannschaft.

Er wolle seinen deutschen Pass behalten und müsse mit den deutschen Behörden darüber sprechen, sagte der Abwehrspieler des Bundesligisten FC Schalke 04 der Moskauer Tageszeitung "Sport Express".

Russlands Nationaltrainer Leonid Sluzki habe ihm gesagt, er wolle ihn zum Länderspiel der Sbornaja gegen Frankreich im März einladen. "Man muss abwarten, wie die Deutschen reagieren, dass ich den russischen Pass will. Für Russland ist es klar", sagte Neustädter. Er wurde in der Ukraine geboren und will mit der Sbornaja zur EM nach Frankreich.

Russlands Sportminister Witali Mutko hatte vor kurzem gesagt, über eine doppelte Staatsbürgerschaft müsse das Bundesjustizministerium entscheiden. "Wir können ihm nicht einfach einen russischen Pass geben. Es gibt viele Fragen - wir arbeiten daran", sagte Mutko.

Medienberichte in Moskau, denen zufolge er nach der Saison zu Zenit St. Petersburg wechseln soll, wollte Neustädter nicht kommentieren. "Ich denke immer nur an das nächste Spiel", sagte der 27-Jährige. Zenit hatte sich erst am Wochenende mit den Nationalspielern Juri Schirkow und Alexander Kokorin (beide Dynamo Moskau) verstärkt.

Autor: dpa

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