Westfalenligist Hedefspor Hattingen nimmt am 21. Februar mit dem Heimspiel gegen den Holzwicker Sport Club wieder den Meisterschaftsspielbetrieb auf.

Hattingen

Drei neue Spieler für Hedefspor

Heiner Wilms
31. Januar 2016, 15:15 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Westfalenligist Hedefspor Hattingen nimmt am 21. Februar mit dem Heimspiel gegen den Holzwicker Sport Club wieder den Meisterschaftsspielbetrieb auf.

Drei Wochen hat der Tabellenletzte also noch Zeit, um in Form zu kommen und dann den Kampf um den Klassenerhalt aufzunehmen. Drei neue Spieler sollen dabei helfen.

[infobox-right]Tore: 1:0 Arif Et (1.), 1:1 Hakan Osma (5.), 2:1 Salomon Kadima (38.), 3:1 Arif Et (41.), 3:2 Ridvan Avci (50.), 4:2 Arif Et (80.), 5:2 Marc André Schwab (86.).
Hedefspor: S. Aydin, Osma, Y. Derin, Lawrence, Bayram (35. Diaby), Avci, Späthe (46. Karakurt), M. Özkan, Yaya Ola, Gül, Bergheim.
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Zwei von diesen Winterzugängen waren schon im Testspiel gegen den Landesligisten Borussia Dröschede am Ball. Für Burak Bayram, der vom Landesligisten TuS Essen-West 81 gekommen ist, war die Partie allerdings schon nach 35 Minuten zu Ende. „Nach einem Schlag auf den Solarplexus hat er keine Luft mehr bekommen“, sagte Kansu Bahar, der die Mannschaft gemeinsam mit Orhan Terzi so lange trainieren wird, bis Hedefspor einen neuen Trainer gefunden hat. Bekanntlich ist Marco Slupek vor Wochenfrist zurückgetreten. „Bisher gibt es noch keinen Nachfolger“, so Hedef-Geschäftsführer Abdullah Kuscu.

Trainersuche dauert an

Ein neuer Trainer ist bisher also noch nicht da, dafür gibt es aber neben Burak Bayram noch zwei weitere neue Spieler - nämlich Leroy Lawrence und Okan Solak. Lawrence kommt vom Landesligisten CSV SF Bochum-Linden, Solak vom Oberligisten Wuppertaler SV. Okan Solak war in der Partie gegen Dröschede noch nicht am Ball, weil ihm noch die Spielberechtigung fehlte. Jetzt soll Solak am kommenden Donnerstag im Testspiel gegen Schwarz-Weiß Breckerfeld sein Debüt im Trikot von Hedefspor Hattingen geben.

Dieses Debüt hat Leroy Lawrence bereits hinter sich. Gegen Dröschede spielte er auf mehreren Positionen. Er begann als Innenverteidiger, danach wechselte er auf die Position hinten links in der Viererkette und wurde letztlich auch noch ins Mittelfeld vorgeschoben. „Ich denke einmal, bis auf Torwart kann Leroy alles spielen“, sagte Abdullah Kuscu.

Dass das Spiel gegen Dröschede am Ende mit 2:5 verloren wurde, interessierte die Hedef-Verantwortlichen nur am Rande. „Die Jungs müssen sich bewegen, und sie müssen endlich wieder zum Fußballspielen kommen“, sagte Kansu Bahar. „Und ich wollte jetzt auch einmal sehen, welche Möglichkeiten wir im taktischen Bereich haben.“

Autor: Heiner Wilms

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