Auf der Suche nach mindestens einer Verstärkung für die Schalker Abwehr hat Horst Heldt noch nichts Neues zu vermelden.

Schalke

Heldts Verteidiger-Suche stockt

Elmar Redemann
28. Januar 2016, 17:23 Uhr
Foto: firo

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Auf der Suche nach mindestens einer Verstärkung für die Schalker Abwehr hat Horst Heldt noch nichts Neues zu vermelden.

Das verriet der Sportvorstand der Königsblauen am Donnerstagmittag: "Es hakt dahingehend, dass die Wunschvorstellung, die man als Verein hat, sich nicht unbedingt mit der deckt, die andere haben. Wir kommen bei einer Personalie momentan nicht weiter." Damit dürfte Serdar Tasci gemeint sein, der bis 2017 an Spartak Moskau gebunden ist. Schalke will ein Leihgeschäft plus Kaufoption mit den Russen einfädeln. "Mal gucken, ob wir da bis zum Wochenende noch weiterkommen", bemerkte Heldt.

Sollte es - aus welchem Grund auch immer - nicht mit der Verpflichtung des 28-Jährigen klappen, "dann haben wir noch andere Optionen, die wir aktuell parallel verfolgen." Aber eines ist Heldt ganz wichtig: "Wir verpflichten keinen Spieler, nur um einen zu verpflichten. Dann setzen wir lieber auf unsere jungen Alternativen." Wenn Trainer André Breitenreiter und Heldt nicht vollauf von einem Kandidaten überzeugt seien, dann ist auch denkbar, dass Schalke nichts mehr unternimmt. "Dann spielt hat Marvin Friedrich", hielt der Manager der "Knappen" fest, "er hat einen richtigen Schritt nach vorne gemacht". Gleiches gelte für Thilo Kehrer. "Es ist ja nicht das erste Mal, dass wir auf junge Spieler setzen würden und ihnen das Vertrauen schenken."

Neustädter-Wechsel im Winter ausgeschlossen

Noch aber hat Heldt Hoffnung: "Wir reden mit zwei Spielern und auch mit ihren Vereinen intensiv. Aber wir haben keinen Durchbruch erzielt." Kein Thema ist deshalb, dass Roman Neustädter Schalke 04 noch im Winter verlässt, Heldt: "Das kann ich ja beim besten Willen keinem verkaufen." Der Defensiv-Allrounder wird mit Zenit St. Petersburg in Verbindung gebracht. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Genau wie der von Joel Matip. Da bleibt es beim status quo: Eine Verlängerung ist nicht in Sicht, wann die Zukunft des Leistungsträgers konkret geklärt wird, ist offen. "Demnächst" will sich Heldt mit Matip treffen.

Autor: Elmar Redemann

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