Dass Fans und Offizielle des MSV Duisburg – wie jetzt auch im Fall Tomané – lange auf die Ankunft eines Neuzugangs warten, ist nichts Ungewöhnliches.

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Die fünf Transferdramen der Zebras

Dirk Retzlaff
28. Januar 2016, 10:58 Uhr
Foto: firo

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Dass Fans und Offizielle des MSV Duisburg – wie jetzt auch im Fall Tomané – lange auf die Ankunft eines Neuzugangs warten, ist nichts Ungewöhnliches.

Mal geht’s gut aus, manchmal nicht. Ein Streifzug durch die MSV-Geschichte.

Der spektakulärste Fall aus Duisburger Sicht war 1994 die Verpflichtung des Nigerianers Emanuel Amunike vor der WM in den USA. Amunike spielte eine starke WM und betrat nie Duisburger Boden. Er landete bei Sporting Lissabon, der MSV erhielt eine Entschädigung. In der Winterpause der Saison 1999/2000 sollte Souleymane Oularé, der den MSV zwei Jahre zuvor mit Racing Genk im Europapokal gedemütigt hatte, aus dem Bundesliga-Keller führen. Der Mann aus Guinea fiel aber durch den Medizincheck.

Nach dem Bundesliga-Aufstieg verpflichtete der MSV 2005 Stürmer Klemen Lavric. Der Deal zog sich über Wochen hin, bis sich der Klub mit Dynamo Dresden auf eine Ablöse geeinigt hatte. Am Ende sollen eine Million Euro nach „Elbflorenz“ geflossen sein.

Mohamadou Idrissou fiel im Januar 2006 durch den Medizincheck. Der Vertrag erhielt trotzdem Gültigkeit, Idrissou setzte das vor dem Arbeitsgericht durch, spielte aber erst in der Folgesaison für den MSV.

Im Sommer 2009 plante der MSV bereits mit dem „Tschechen-Bomber“ David Strihavka. Der Mann entschied sich aber kurzfristig für Viktoria Pilsen.

Autor: Dirk Retzlaff

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