Zwölf Spiele stehen noch aus, dann stehen in der 1. Liga West die vier Teilnehmer der Play-Off-Runde fest.

Dortmund

Eisadler trotzen auch blutigen Nasen

27. Januar 2016, 14:28 Uhr
Foto: Heinz Kunkel

Foto: Heinz Kunkel

Zwölf Spiele stehen noch aus, dann stehen in der 1. Liga West die vier Teilnehmer der Play-Off-Runde fest.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dürften die Dortmunder Eisadler dort einen Platz einnehmen. Denn die Mannschaft von Coach Krystian Sikorski hat nach zuletzt vier Siegen in Folge schon sieben Punkte Vorsprung auf den Fünften aus Neuss - und dies bei einem ausgetragenen Spiel weniger, welches am 17. Februar gegen die Dinslakener Kobras ausgetragen wird.

Blickt Sikorski auf die letzte Partie zurück, wankt er zwischen Lob und Kritik. Fünf Minuten vor dem Ende führte Dortmund mit 3:1 gegen die Lauterbacher Füchse, kassierte aber dann noch zwei Treffer, die den Gästen aus Hessen einen Zähler retteten. „Da haben wir einen Punkt verschenkt, weil wir mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken zu viel liegengelassen haben. Aber sowas kann im Eishockeysport halt immer schnell passieren“, denkt der Trainer zurück.

Ein Sonderlob verdiente sich aber Stürmer Jiri Svejda. Der Ex-Herner wurde im ersten Drittel von einem Lauterbacher Schuss an der Nase getroffen und musste daraufhin zur Behandlung in die Kabine. Svejda kämpfte sich - typisch Eishockeyspieler - zurück in die Partie und verwandelte zur Krönung auch noch den entscheidenden Penalty. „Seine Leistung muss ich einfach noch einmal loben, da kann man nur den Hut vor ihm ziehen. Die Nase ist mittlerweile auch wieder heile, wir sehen keine Behinderung, wegen der er Freitag nicht spielen könnte“, erklärt Sikorski.

Eisbären vs. Eisadler

Aber nicht nur die Tatsache, dass der über weite Strecken der Saison treffsicher agierende Stürmer den Dortmundern im Auswärtsspiel bei den Hammer Eisbären (19 Uhr, Maximilianpark) zur Verfügung steht, lässt den Trainer auf Punkte hoffen: „Es ist schwer, gegen die zu gewinnen, Hamm ist vom Papier her besser besetzt. Aber Angst haben wir vor denen auch nicht, mit ein bisschen Glück können wir da gewinnen.“

Und dann wird zeitnah auch die Kaderplanung für das kommende Spieljahr in Angriff genommen, wie er verrät: "Im Laufe des Februars werden wir mit allen reden und sehen, ob das Interesse besteht, die Zusammenarbeit hier fortführen zu wollen."

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