Nach den bisherigen Abgängen in der Winterpause muss Alfonso del Cueto auf weitere Leistungsträger verzichten.

TVD Velbert

Del Cueto gehen die Spieler aus

Nico Jung
22. Januar 2016, 12:44 Uhr
Foto: Tillmann

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Nach den bisherigen Abgängen in der Winterpause muss Alfonso del Cueto auf weitere Leistungsträger verzichten.

Nach dem Ende der Hinrunde hatte der TVD-Trainer angekündigt, dass er in der Bezirksliga 2 noch einmal oben angreifen möchte. Momentan liegt seine Mannschaft mit elf Punkten Rückstand auf den Tabellenführer ASV Mettmann auf dem sechsten Platz. Dieses Vorhaben erschwert sich aber mit der Dauer der Winterpause mehr und mehr, denn dem Coach gehen die Spieler aus: "Nach [person=3758]Mike Dzierzon[/person] und [person=11633]Marvin Warnaß[/person] müssen wir nun auch auf [person=19176]Marco Sparacio[/person] und [person=20945]Nabil Es-Sassi [/person]verzichten. Die beiden können aufgrund von ihrem Studium nicht mehr trainieren und stehen uns somit auch für die Spiele nicht zur Verfügung. Hinter [person=22936]Leo Lange[/person] steht noch ein Fragezeichen. Er hat bald seine Meisterprüfung und muss ebenfalls kürzer treten. Mit ihm müssen wir noch sprechen. Alle drei werden sich aber nicht abmelden und bleiben dem Verein erhalten."

Del Cueto steckt nun in einer scheinbar aussichtslosen Situation, denn bei den Abgängen handelt es sich fast ausschließlich um Stammspieler: "Für mich ist das alles sehr überraschend. Seit ich hier bin haben uns bereits acht Spieler verlassen. Von den letzten Dreien habe ich erst am Donnerstag erfahren." Der Trainer hatte sich bisher ohnehin schon über den zu kleinen Kader beklagt und war auf der Suche nach Neuzugängen. Momentan stehen ihm 14 Spieler zur Verfügung. Deshalb ist er weiterhin auf der Suche nach Neuzugängen: "Einer oder zwei sind schon so gut, wie sicher, aber noch nicht spruchreif. Wir sind da noch in Verhandlungen, denn die abgebenden Vereine wollen viel Geld haben. Wir müssen jetzt natürlich noch weiter suchen, aber das ist jetzt sehr schwer und kurzfristig. Ansonsten bleibt uns nichts anderes übrig, als mit 15 oder 16 Leuten in die Rückrunde zu gehen."

Autor: Nico Jung

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